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Erster Band.
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περί, γενέσεω; erörtert oder berührt wäre. Einiges aber, was dort vermisstwird (§ 5 Behütung der Mädchen in der Zeit der Pubertät; § 12. 13 ge-wisse Verhältnisse der Menstruation; § 18. 19 Zeichen derEmpfängnissu. anzuwendende Mittel; §. 56 die Wehen) giebt sich theils offenbar alsdem Aristoteles fremd zu erkennen, theils ist es Ausführung des in jenenBüchern nur in kurzer Andeutung Gegebenen. Nach dem Namen diesesAutors zu forschen, dürfte eine vergebliche, vielleicht auch unfruchtbare,Mühe sein: doch lässt sich hoffen, dass es Jemandem, dem eine gründ-lichere Gelehrsamkeit zu Gebote steht, in unserem Texte die Spurendesjenigen Zeitraumes, dem dieses Buch seine Entstehung verdankt,aufzufinden gelinge.

4. Wir kommen nun zum neunten Buche. Um uns über dasselbeein Urtlieil feststellen zu können, bedarf es zunächst einer etwas in dasEinzelne gehenden Darstellung seines Inhalts. Der Anfang des neuntenBuches hat keinen Anschluss oder Uebergang aus dem vorhergehenden.Es beginnt in ähnlicher Weise, wie das achte, mit einer all-gemeinen Auseinandersetzung über die ηί)η der Thiere. Nur im Vorbei-gehen wird dann des Unterschiedes der lang- und kurzlebenden Thieregedacht und darauf folgt eine Charakteristik der männlichen und weib-lichen Thiere, die ausser anderem auch in der Häufung der Epitheta denVerdacht erregt, nicht aus des Aristoteles Feder zu stammen.

Ohne alle Verbindung folgt von § 7 ab die Ausführung von den Feind-schaften der Thiere. Den Anfang dieses Abschnittes könnte man wohlallenfalls für echt halten, obwohl uns auch hier verschiedene Anstössebegegnen. Der Ausdruck ποιεΐαϋαι τήν ζωήν und die Wendung τοίς ώμο-φάγοις απαντα πολεμεΐ sind fremdartig, wie wir auch weder das Wortκινδυνεύει in dieser Verbindung noch den damit eingeleiteten Satz für echthalten können. Nach diesen allgemeinen Bemerkungen, dass diejenigenThiere mit einander im Kampfe leben, welche gleichen Aufenthalt undgleiche Nahrungsmittel haben man sieht hieraus, dass der § 8 nichtmit ε-ι δε anfangen konnte, sondern dass διό καί daselbst stehen musstefolgt nun mit einem Male in § 10 eine Aufzählung der einander feindlichenThiere, welche bis § 24 fortgeht. Die Form dieses Abschnittes in stili-stischer Hinsicht, der Mangel aller Anordnung und alles inneren Zusam-menhanges lassen so wenig Zweifel, dass wir es hier nicht mit einemStück Aristotelischer Arbeit, sondern mit einer Stoppelei aus spätererZeit zu thun haben, dass man sich nur wundern muss, wie man solchenKram so lange ohne Bedenken für echte Waare hat nehmen können.Wenn Aristoteles wirklich in dieser Schrift irgendwo von »den Feind-schaften und dem Kampf der Thiere gegen einander« gehandelt, wennsich in seiner Hinterlassenschaft vielleicht Notizen hierüber vorgefundenhaben sollten, so könnte man höchstens annehmen, dass der Verfasser