Band 
Erster Band.
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Camus hat von dieser Version nur einen sehr beschränkten Gebrauchgemacht, wie es selbstverständlich ist, dass sie für die Kritik nur vongeringer Bedeutung und nur da von einigem Gewicht sein kann, wo sieanderen Zeugnissen hinzutritt und dieselben verstärkt.

4. Von der lateinischen Uebersetzung des Georgias von Trapezunthat zuerst Pikkolos eine Abschrift von zwei Büchern der Historia anima-lium aus einer Florentiner Handschrift benutzt, welche nach dessen An-gabe meist mit den Lesarten der Handschriften A a C a Ubereinstimmt.Er sagt: »Evidemment, Georges eut ä sa disposition de meilleurs mss.que ceux de Theodore Gaza; mais il est inferieur ä son rival pour laScience et pour rintelligence de la matiere, et sa maniere de traduire estpleine de negligence et de laisser aller. Quoi quil en soit... .jen airetire quelque profit.«

ΙΠ. Ausgaben.

1. Editio prineeps: Aristotelis opera omnia. Venetiis, Aldus 1497.in fol. min.

Auf die neun Bücher der Historia animalium folgen die übrigen hier-her gehörigen Schriften, dann einige kleine Schriften Theophrasts undam Schluss das 10. Buch der Historia animalium.

Der Text der Aldina stimmt im Ganzen mit dem der VatikanischenHandschriften P und D a , und da wo diese von einander abweichen, mitdem der Handschrift D a überein. Bei genauer Betrachtung aber ergiebtsich, dass an einer kleinen Anzahl von Stellen die Aldina auch die Les-arten von A a und C a oder von einer dieser beiden Handschriften auf-zeigt, dass sie ferner auch eine wenn auch nur geringe Anzahl von eigen-thümlichen Lesarten giebt, von denen wir einige wenige auch als dierichtigen ansprechen zu müssen glauben, und dass sie hie und da auchnicht mit D a , sondern mit P und E a in Uebereinstimmung ist. Wärenun der Text der Aldina ein Abdruck aus der Handschrift D a unddies müsste vorerst angenommen werden, weil die Uebereinstimmungmit dieser am weitesten reicht, so müsste man folgern, dass alle Ab-weichungen , so weit sie sich nicht aus mangelhaftem Abdruck, Fehlerndes Satzes und der Correctur oder aus selbstverständlichen und nahe-liegenden Verbesserungen des handschriftlichen Textes durch den Revisordes Druckes erklären lassen, auf einer wirklichen Redaction beruhen.Eine solche Redaction würde entweder'mit Benutzung anderer hand-schriftlicher Quellen geschehen sein oder hätte sich darauf beschränkenmüssen, aus der Uebersetzung des Theodoras Gaza den Text der Hand-schrift zu emendiren. Aber beiden Annahmen ist der Text der Aldinanicht günstig. Denn der Text des Gaza stimmt meist mit dieser söge-