Band 
Zweiter Band.
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ACHTES BUCH

Die Natur so wie die Entstehung und Entwickelung der Thiere ist lim Vorhergehenden dargestellt. Ihre Verrichtungen und ihre Lebens-weise sind verschieden je nach ihrem Charakter und ihrer Nahrung.Denn auch bei den meisten Thieren finden sich Spuren von den derSeele zukommenden Eigenschaften, wie sie sich am Menschen deutlicherund vollkommener unterscheiden lassen. Denn man findet bei vielenvon ihnen Zahmheit und Wildheit, Sanftmuth und Bösartigkeit, Muthund Feigheit, Furchtsamkeit und Dreistigkeit, Ungestüm und Verschla-genheit, so wie Andeutungen von Verstandesthätigkeit. Denn wie wir 2hei der Erörterung der Theile bemerkt haben, liegt der Unterschied zwi-schen den Thieren und dem Menschen, so wie des Menschen von vielenThieren theils in einem Mehr oder Weniger denn manche dergleichenEigenschaften kommen dem Menschen in höherem Grade zu, manchedagegen den Thieren theils in einer Analogie. Denn so wie derMensch Kunst, Erkenntniss und Verstand besitzt, ebenso haben mancheThiere eine andere derartige natürliche Anlage. Die in Kede stehende 3Sache leuchtet ein, wenn man das erste Alter der Kinder in Betrachtzieht. Bei diesen kann man nämlich gewissermassen die Spuren undKeime der zukünftigen Eigenthümlichkeiten wahrnehmen und doch istin diesem Alter ihre Seele kaum von der der Thiere verschieden. Daherist es kein Wunder, wenn die Thiere zum Theil dieselben, zum Theilähnliche, zum Theil analoge Eigenschaften besitzen, wie der Mensch.

dem- was er ebensowohl auch auf dievon Sch. angezogene Stelle dieser Bü-cher, nämlich I§ 6, bezogen haben kann.Aber auch das Letztere ist uns unwahr-scheinlich, und dies würde A. wohl nichtmit den Worten έπ'ι μερών in dem Sinnevon έν τφ περί μερών λόγψ angezeigt ha-ben. "Wir vermuthen daher, dass hieretwas anderes gestanden habe; könnenindess weder unsere eigene Conjecturέπ'ι τών ήμέριην, noch was Scotus undAlb. M. gelesen haben έπΐ τών μελιττώνfür das richtige halten. Viel wahrschein-

licher ist es, dass der Satz mit ομοιότητεςgeschlossen und der folgende begonnenhabe: -/.αΐΐοίπερ γάρ έπι τών μερών έλέγο-μεν τά μέν τώ μ. . . . Denn die Begriffedes μάλλον χα'ι ήττον und des άνάλογονsind am Anfänge des ersten Buches , wovon den Theilen die Bede ist, näherauseinandergesetzt. Wir haben dem-gemäss übersetzt.

3. φανερόν έπ'ι] Durch die aus A a Oaufgenommene Lesart wurden die un-geeigneten Ausdrücke φανερώτατον undτό τοιοϋτον beseitigt.