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Zweiter Band.
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Nachträge und Verbesserungen.

Herr Dr. Seiler in Leipzig, welcher auf Veranstaltung unseresHerrn Verlegers die erste Correctur des vorliegenden Werkes besorgthat, ist seiner Aufgabe mit einer Gründlichkeit und einem Interesse ge-folgt, welche nicht dem Corrector, sondern dem gelehrten Lexicographenangehören. Wir benutzen diese Gelegenheit, Herrn Dr. Seiler hiermitunsern besondern Dank für seine Müliwaltung zu sagen. Die folgendenNachträge und Verbesserungen, welche uns Herr Dr. Seiler währendder Correctur zur Benutzung überliess, glaubten wir weder dem Werkeentziehen, noch unter unsenn Namen gehen zu dürfen.

1. Nachträge.

Zur Einleitung Th. I p. 66 Nr. 11 δασύπους.

Dass das substantivirte Adjectiv δασύπους (welches als Adj. noch imSprichwort δασύποδα λαγών παραδραμεΐται χελώνη*), Apostol. 5, 82, vor-kommt) mit λαγώς, λαγωύς völlig synonym sei, wie in der Einleitung be-merkt ist, zeigen unter anderen auch folgende Stellen : Plut. de soll. an.p. 971 a εί δέ τούς δασύποδας διώκοντες (οί κύνες) ηδονται διασπώντες'έαν δ απογνούς εαυτόν ό λαγωός έκλίπη, νεκρόν καταλαβύντες ούχαπτονται το παράπαν , und ibid. d , wo die Jungen des δασύπους λαγιδεΐςgenannt werden, ot δε δασύποδες προς εύνήν έπανιοντες άλλον αλλαχάκομίζουσι των λαγιδέων κτλ. ; Athen. IX, 61 ρ. 39i) esl1 ' bringt unter demTitel λαγώς ein paar Stellen von Komikern, in denen δασύπους (stattλαγώς) vorkommt. Die eigentliche Bedeutung des Wortes (»Rauchfuss«),sowie das öftere Vorkommen desselben bei Komikern (vgl. Jacobi Indexzu Meineke Comic, fr. V p. 284, der acht Beispiele anführt) lässt ver-muthen. dass dasselbe ursprünglich mehr der Volkssprache angehörthat. Dafür spricht auch das Sprichwort δασύπους κρεών επιθυμεί,Apostol. 5, 85 u. a., wogegen das sinnverwandte bei Macar. 6, 29 oλαγώς καί} εαυτού τά ήδύσματα den eigentlichen Ausdruck λαγιύς hat,s. das. v. Leutsch. Aus voraristotelischen oder dem Aristoteles gleich-zeitigen Autoren kennt man, die Komiker ausgenommen, kein Beispiel,und auch bei den Späteren scheint das Wort selten zu sein, denn es wirdausser den angeführten Stellen nur noch aus Plut. symp. p. 730 a citirt.Warum Aristoteles sich dieses Wortes statt des gewöhnlichen hier undde gener. 4, 93. 94. 5, 46 bedient hat, dürfte schwer zu sagen sein. **)

*) Ohne λαγώς als Iambus Suid. v. δασύπους : Πρότερον χελώνη παραδραμεΐταιδασύποδα, vielleicht aus einem Komiker.

**) Poll. 5, 68 giebt zwar einen aber (für Arist.) kaum stichhaltigen Grund an:δασύς την τριχωσιν (ό λαγώς) και τά ύπτια των ποδών άλλ ού μόνα τά πρανή δασυνόμενος,οπερ ού φησιν Αριστοτέλης έτέρω ζφφ προσεΐναι. διά τοΰτό μοι δοκοΰσι δασύποδα τον λαγώνά'λλοι τε και Κρατΐνος καλεΐν, όνομα ποιούμενοι τφ ζιόω την φύσιν. Satyros Anth. Pal.10, 11 umschreibt den Namen δασ.: κυνί Πάν λασίου ποδόςίχνια φαίνει.