Im Jahre 1842 war Laube zweimal in Muskau (April, Maiund August), aber von der Tragikomödie, die sich dprt ab-spielte, enthalten die von und nach Muskau geschriebenen Billeteund Briefe nichts. Denn er beugte sich,' ziemlich wortreich, wie esdamals seine Art war, etwas ausweichend, um den Schein einerSelbständigkeit zu wahren, aber er unterwarf sich. In seinen„Erinnerungen" findet sich freilich davon nichts. Bei derSchilderung der ersten 40er Jahre (Band II) wird wohldes häufigen Aufenthalts in Muskau gedacht, dabei aber nurder dortigen Jagd- und Reitfreuden, Gespenstergeschichten, abernicht der „Erklärung", von Friedrich Wilhelm IV. wird ge-sprochen, von den Reden und Thaten seiner ersten Jahre, vonden Hoffnungen, die man auf ihn fetzte, nur nicht von seinerVerordnung in Sachen des „Jungen Deutschland". Ja, ineiner früheren Stelle derselben „Erinnerungen" (I, 324), inder, wie wir sahen (oben S. 167 fg.). so vielfach unrichtigenSchilderung der Ereignisse von 1835 fg. heißt es geradezu:
„Da sagt der Herausgeber der Heine'schen Gesammt-ausgabe, es hätten Unterhandlungen stattgefunden, daß unsereSchriften mit unseren Namen wieder zugelassen werden möchten,und nennt da insbesondere meinen Namen. Daran ist keinwahres Wort. Vielleicht hat ihm Heine irgend einen Bärenausgebunden, oder — was wahrscheinlicher ist — Heine hatin irgend einer Notiz solch einen angebundenen Bären inseinen Papieren zurückgelassen, welcher den Herausgeber irre-geführt. Darin war Heine stark, malitiöse Combinationenzu erfinden, welche einen ganz anderen Zweck hatten, als siean der Stirn trugen.
„Der Spuk mit unserem Namensverbot ist meines Wissensallmählich wie jeder andere Spuk verblaßt und verschwunden,allmählich, aber ohne Rückfall. Ich erinnere mich keiner aus-