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Aus König Friedrich Wilhelms IV. gesunden und kranken Tagen / von Alfred von Reumont
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VII. Berliner Gesellschaft 18431846.

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fahren übergegangen war, hatte in jungen Jahren im Penin-sularkriege wacker gedient und der französischen Campagnegegen Napoleon als britischer Bevollmächtigter im Haupt-quartier der Verbündeten beigewohnt; eine militärische Thätig-keit über welche er Denkwürdigkeiten veröffentlicht hat unddie ihm verschiedene Großkreuze eintrug, denen man sonstbei englischen Diplomaten nicht zu begegnen Pflegt. SeineGemalin Lady Priscilla Wellesleh Tochter des Grafen vonMornington und Nichte des Herzogs von Wellington, warin Florenz bemüht gewesen durch ernstere Haltung demEindringen der allzu gemischten Gesellschaft in ihren Salon,welche Lord Burghersh der Kunst zulieb zuzulassen geneigtwar, einigermaßen Einhalt zu thun. In Berlin war diesweniger nöthig, aber der Salon war doch liberal und ichglaube nur hier hat man eine Ballettänzerin, allerdings einesehr unmuthige Mlle. Cerrito, unter den vornehmen Tanzen-den gesehen. Im Jahre 1851 als Botschafter nach Wienverseht hat Graf Westmorland, der schon in Berlin in denschleswig-holsteinschen Angelegenheiten vielfach thätig ge-wesen war, seine letzten diplomatischen Jahre inmitten derernsten Sorgen des Krimkrieges verbracht. Rußland ist hiernie besser vertreten gewesen als durch Baron Peter Meyen-dorf, der mit sicherem und maßvollem Urteil zuverlässigeKenntniß Deutschlands und deutschen Charakters, mit billigerBerücksichtigung der Stellung Preußens wahres Interesse fürdas Land, mit Wertschätzung der geistigen Bestrebungenallgemeines Wohlwollen verband. In den prächtigen überdie Verhältnisse auch der ansehnlichsten berliner Häuser Hin-ausreichenden Räumen des russischen Palais empfingen er undFrau von Meyendorf, eine Schwester des österreichischen