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[2. Band.]
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Zwanzigstes Kapitel.

Helvetius.

Die gegenwärtige Philosophie strebt nach dem Paganismus -Worte des Herrn Bischofs von Poltiers — Diese Philosophiestammt aus dem achtzehnten Jahrhundert — Worte des HerrnGuizot — Die Philosophie des achtzehnten Jahrhunderts stammtvon der Renaissance — Helvetius — Seine Erziehung bei denJesuiten — Sein Enthusiasmus für Ouintus Curtius — fürLocke — Seine des Christenthums baare, im Heidenthum trunkeneSeele — Er versucht sich in Versen — Analyse seines Buches ckvl'Lsprit — Er ist Nationalist und Sensualist — Analyseseines Buches cke I'Hommo — Seine Verachtung des Mittelalters— Lobrede auf das klassische Alterthum — Sein Haß gegen denKlerus und besonders gegen die Jesuiten — Eine Frage.

In einer im Jahre 1855 erschienenen Synodalinstructionbekämpft der Herr Bischof von Poitiers kräftig die jetzigePhilosophie, deren Principien zur Zerstörung jeglicher Religionund jeglicher gesellschaftlichen Ordnung führen. Der beredtePrälat erhebt den Ruf zum Kampfe und stellt fest, die Be-weise in der Hand, daß die Philosophie in unseren Tagen esunternommen hat, uns unter dem Vorwande der Religionz»m Heidenthume zurückzuführen.

„Ja, meine Herren, ich übertreibe nicht, die heutige Phi-losophie hat eine deutliche Vorliebe für den Paganismus,für seine Dogmen sowohl, wie für seine Moral. Der Einenimmt keinen Anstand, die alten Gottheiten Galliens zu be-klagen, der Andere schlägt uns allen Ernstes vor, ein Dogmaaufzugeben, das nach seiner Ansicht nicht zur Wesenheit derchristlichen Offenbarung gehört, das Dogma von der Ewigkeitder Strafen und Belohnungen, um unter der Einwirkungdes fortschreitenden Geistes in Frankreich auf den Glauben andie Druiden zurückzukommen, das heißt auf die alte Seelen-