Die Psychrometer.
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' Nebensache erscheint. Es muss jedoch bemerkt werden, dass desshalbnoch nicht alle Instrumente ganz gleich waren: drei davon, welche mit Nr.I, III, V bezeichnet und auf den gleichnamigen Stationen aufgestellt wurden,waren in Zehntel-Grade, die übrigen (Nr. II und IV) aber nur in Fünftel-Grade getheilt. Von jenen war ein Grad durchschnittlich G, von diesen5 Millimeter lang. Ueber sämmtliche Psychrometer Hess ich entsprechendeFutterale machen, damit sie mittels Riemen bequem und sicher getragenwerden konnten.
Nach unserer Ankunft in Hammer (am 12. August 1857) wurde, damit dem Nivellement noch nicht begonnen werden konnte, eine wiederholteVergleichung dieser Psychrometer unter sich vorgenommen. Zu dem EndeHess ich auf einer Wiese vor meiner Wohnung mehrere Tische im Schat-ten des Hauses und auf diesen die Psychrometer, etwa 5 Fuss von einan-der entfernt, aufstellen und alle Viertelstunden gleichzeitig ablesen. Beider ersten Versuchsreihe waren beide Thermometer, auch das mit Musselinumhüllte, trocken, bei der zweiten Reihe aber, wie es der Gebrauch desPsychrometers fordert, das zweite Thermometer nass. Die Ergebnissedieser Versuche sind in den Tafeln VI und VII enthalten, während TafelVIU die Prüfung sämmtlicher Thermometer auf die Lage ihres Nullpunktsdarstellt, welche ich im Winter 1857—58 in meiner Wohnung zu Münchenin der Art vornahm, dass ich diese Thermometer, nachdem die um-hüllten (T ? ) von ihrer Hülle befreit waren, in einen grossen Trog stellte,der mit frisch gefallenem Schnee gefüllt wurde. Die erste Ablesungder Thermometer erfolgte, als der Schnee zu schmelzen begann, die beidenanderen wurden nach je zwei Stunden wiederholt. Nachdem der Schnee amdarauffolgenden Tage vollständig geschmolzen war, wurde die Temperaturdes Trogs mit Hilfe von eingegossenem warmen Wasser erhöht und nachVerlauf von einigen Stunden das Ablesen der nunmehr in gleichmässig er-wärmtem Wasser stehenden Thermometer der Psychro- und Hygrometervorgenommen. Die Ergebnisse dieser Vergleichungen sind in Tafel IX zu-sammengestellt.
Zu diesen Versuchen ist noch zu bemerken, dass die Temperaturdes ungeheizten Zimmers, in welchem der Trog mit den Thermometernstand, am ersten Tage + 6,"5 und am zweiten 7° R betrug, und dass dieNullpunkte der Thermometer nur um die Länge von 2° bis 8° über demWasserspiegel des Troges standen. Hiernach würde die Correction wegendes nicht cingetauchten Theils des Thermometers, wenn man die Näher-ungsformel
< c = 0,00019 n (t — t')
.anwendet, in welcher n die Zahl der Grade vom Nullpunkt bis zum