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Ramman (außerbabyl. Kulte)
Ramman (außerbabyl. Kulte)
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Also: Mithra, Yaruna, Indra (mit Signaturilu als summus deus) und die Nasatyai, dieindogermanischen Hauptgötter samt den Na-satyai (Beiname der Zwillings-Luftreiter As-vitai).
Die Yerwandtschaft zwischen Ramman-Adadund Tesub wird archäologisch adoculos demonstriert durch den Fundeines Tesub-Bildes in Babylon , dessenRückseite eine hethitisehe Inschriftträgt, s. Abb. 12f. (vgl. Veröffentlich-ungen des Vorderasiatischen Museumszu Berlin 1), der einerseits mit demTesub-Bild auf den hethitischen Ton-platten in Sendschirli (s. Abb. 14),andrerseits mit den babylonischenRamman-Darstellungen eng verwandtist. Bei den hethitischen Darstellungenist auch hier das Charakteristischeder Doppelhammer. Als hethitischist wohl auch der Siegelzylinder Berl.
Mus. Y. A. 518 in Anspruch zu neh-men, der einen gewissen Ah-li-ib-sarals Diener des Gottes IM (hier Tesubzu lesen) nennt (Abb. 15). Sicherhethitisch ist der in Kappadokien gefundene Siegelzylinder (Abb. 16).
In Karien wurde ein 'Zeus ’ mitDoppelbeil verehrt, dessen Heilig-tum an den Gebirgsabhängen in derNähe von Mylasa in dem nach seinerWaffe genannten Labraynda lag (ka-risch heißt das Doppelbeil labrys).
Erhalten ist das Bild auf Münzender karischen Dynastie (vgl. Head,
Hist, numorum, Lond. 1887; Gruppe, 13 ) Teiub-Ramman, in BabylonGriech. Muth. 262 f. 1117 Anm. 2). gefunden, vgl. Abb. 12 (ausHerodot 5, 119 erwähnt das Heilig- Veroff r d " ^T'Ztum des Kriegerischen Zeus {Zsvg
Hzgccttos') mit dem geheiligten Platanenhain io scliaft mit Ramman.
an den Rhein , auch nach Britannien. Ed.Meyer a. a. 0. zählt 90 auf seinen Kult bezüg-liche Denkmäler, die sämtlich von der griechisch-römischen Kunst der späteren Zeit abhängigsind. Die Doppelaxt in der Rechten, Blitz-bündel in der Linken zeigen die Verwandt-
in Labraynda als Zufluchtsort der vor denPersern flüchtenden Karier und sagt: ,,DieKarier sind die einzigen, vondenen wir wissen, daß sie demZsvg Ezgatiog Opferdarbringen“ (vgl. Art.
Kariös u. Panameros).
Innerhalb des rö-mischen Reicheserscheint der Ram-man-Tesub-Kultus im2. Jahrh. noch einmalin der Verehrung desIupiterDolichenus(vgl. Bd. 1, Sp. 1191ff.;zur Literatur noch A.
Die Siegesgöttin mitKranz und Palme entspricht dem Charakterals Kriegsgott. Sein Bild ist wiederholt aufdem nach rechts schreitenden Stier dargestellt.Diese Tiere sind zunächst nicht der Ausdruck
16) Siegel-zylinder : Tesubmit Beil undBlitzbündel.
(nach Perrot et .
Chipiez, Histoire tische Kunst S. 18; Zeitschr. f.de rart Bd.4,772). Assyr. 9, 411; Hoff mann, Veit-schr. /’. Assyr. 11, 252 f.). Er hatseinen Namen von der Stadt Doliche in derLandschaft Commagene beim Euphratübergangbei Zeugma und dem Amanus. Von hier im-portierten syrische Händler den Kultus nachdem römischen Reich bis an die Donau und
15) Siegelzylinder, Berl. Mus. V. A. 518 (doppelt wiedergegeben),s. Sp. 53 oben.
1901; Puchstein, Pseudohethi- 60 für „die Macht, Stärke oder Schnelligkeit der
Götter“ (Ed. Meyer a. a. 0. Sp. 1191), sondernsie dokumentieren die besondere Offenbarungder göttlichen, kosmischen Macht, die der Gottvertritt. Der Stier, der natürlich dem Stern-bild des Stieres entspricht, würde, da es sichum den babylonischen Kulturkreis handelt, aufMarduk hinweisen. Dazu stimmt auch dieokzidentalische Identifizierung mit lupiter, der