Band 
Zweyter Theil.
Seite
162
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x62 Brienz ussd Brienzer -See.

eingestürzt seyn müssen. Bey Laxs , auf der rechtenSeite, und bey Greniols und andern Stellen aufder linken Seite der Rhone , geht Gyps zu Tageaus. lieber den scbönen Lavez-Stein nahe beyMiihlibach (s. Aernen).

Brienz und Brienzer - See , im K. Bern. Wirths-linus: Bär. Der See 5 St. lang, St. breit, ingerader Richtung von MO nach SW., an einigenStellen 500 F. tief, nur einige Klafter höher gele-gen als der Thnner-See. An seinem nordöstlichenAnfänge fallt die Aare, an Süd-finde die Eiischineund noch andere kleine l^aclie hinein ; und am Süd-west-Ende tritt die Aare wieder heraus, und er-gtefst sich nach einem Laufe von 1 St. in den Thu-ner-See. Der delikateste Fisch dieses Sees ist derLrienzling, der geräuchert verkauft wird; in einemZuge werden oft 1.0-1200 Stücke gefangen; auch er-nährt der See Forellen von 6-20 Pf. Schwere. NachN. und S. ist der See mit holten Felsen ummaueiL;südlich sind die Ufer sehr steil und wenig bewohn-bar; nur Lüningen und Iseltwald liegen an dieserSeite; die gebrochnen Felsen auf der Südseite er-heben sich bis zum Faulhorn und SchwarzhornS020 F. übers Meer, tragen herrliche Alpen nach derSeite des Grindelwalds und Hasli, und 5-4 kleineSeen (s. Grinde/wa/ii). Nördlich erheben sich der hg aut (6SS^F. übers Meer nach H. Prof. Trolles),der Nestelst och, die Hinterjlue, (auch Tann- Rolh-w; 7 e/-Horn genannt,) die höchsten Felsen des Ent-iebucher- Thaies, auf denen die Meine und grofseEmme entspringen, welche die Emmen- und Ent-lebuch - Thäler durchströmen. Der Nestelstockträgt sehr seltne Pflanzen. Auf dtmRothhorn eine