8 Rapperswyl. Regensberg.
scheulose und geduldige Pferde hinüberreiten. Indem Kriege von 1799 und 1800 sind alle Bretterabgehoben und nebst einer Menge Balken verbranntworden. Jetzt ist dieser Schade wieder ausgebes-sert. — Zu Jonen, nahe bey Rapperswyl, ist einrömischer Altar mit Inschrift gefunden, und in derMauer der dortigen Kirche eingesetzt worden. — Indem Gebiete der Stadt sind gute Sandsteinbrüche,womit nach dem K. Zürich viel Handel getriebenwird. — Die Insel XJfnau , oder Huttens - Grab ,gehört einem Bewohner von Rapperswyl (s. Hut-tens - Grab).
Wege. Auf dem See kann man sich nachallen Seiten wenden. Eine Landstrafse führt vonRapperswyl nach Utznach (s. diesen Artikel) 3 St.und am See abwärts nach Zürich 6 St; eine derherrlichsten Lustfahrten in der ganzen Schweiz .Auffallend ist der Unterschied der reichen Kulturlind der Wohlhabenheit , so wie man den K.Zürich berührt; auf diesem Wege sind zu Stiijadie befsten Wirthshäuser (s. Stäfa und ZürichJ.Andre Wege führen von Rapperswyl durch dieschönen Dörfer Riiti und VJald, in das Fischen-und Batirna - Thal der Hllmanns- Berge ( s. dieseArtikel); ferner durchs Goldinger- Thal nach Lich-tensteig im Toggenburg, und nach Grünin gen,Greifensee , u. s. w.
Rf.gensberg, sehr kleines Städtchen im K.Zürich,auf dem östlichen Ende des Läger - Bergs, 5 St.von der Stadt Zürich . ■ Nur ein gutes Wirthshaus.
Geschichte. Hier wohnten die Freyherrenvon Regensberg, deren im J. 1027 zuerst Erwäh-nung geschieht, und welche im XII. und XIII.