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■Und von hier über den Bernina ins Pusklaver-Thal. — Ein Weg durchs Palle di Freel nach St.Maria im Miinster-Tha\ , und durch das westlicheSeitenthal ins Luvino- Thal. — Der geradeste Wegvon Bormio nach St. Maria führt durchs engewilde Umbrail-Thal, bey der Hdda-QucUe vorbey,über das Joch des JJmbrail. — Durch den süd-westlichen Arm des Ftirba - Thals führt ein Wegüber den Gavia und Totial ins venezianische Valledi Camonica, nnd durch den östlichen Arm einbeschwerlicher Weg nach Trident.
Pflanzen. Die Berge und Thaler von Bormiosind ausserordentlich reich an seltnen P'.lanzen. Auf demUmbra il: Viola pinnala. Gratiola alpina minima(blüht im Juli Hormium pyrenaicum ( äusserst selten,mit violetcn Blumen), und viefe andere.
Geognost. Thatsachen. Alle Gebirge ander Südseite der Landschaft Bormio bestehen ausGranit, Gneifs, Glimmerschiefer, und an derNordseite aus Kalkstein, welcher aus W. von demVal di Fien her nach O. grade durch den Urn-brail streicht. In diesem Kalksteine brechen schöneweiss und schwarz gesprengte Alarmorarten. DieThäler Pedenofs und Furba scheiden den Kalk-stein vom Granit, dem viel Hornblende beyge-mengt ist (s. Tirano). Ehedem wurden einigereichhaltige Erzadern ansgebeutet, welche aberverlassen worden sind, die Eisengruben im Freel-Tltal ausgenommen.
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