Band 
Vierter Theil.
Seite
10
JPEG-Download
 

TO

Reoiksbero.

und gar nicht beschwerlichen Wege. Von Zürich oder Baden kann man bis Regensberg fahren.Man sollte hier die Nacht zubringen, um sowohlbey der Abend- als Morgenbeleuchtung die An-sicht der hohen Alpenkette von der Hochwacht recht zu g'niefsen ; allein dazu ist das hellste undheiterste Weiter nothwendig. Zum Wegweiser vonRegensberg nehme man den Aufseher der Hoch­ wacht , damit die Frauen bey zu rauher Morgen-luft in das Häuschen eintreten und hier durch diegeöfneten Fenster das ausserordentliche Schauspielder glänzenden und glühenden Alpen bewundernkönnen. Der Läger- Berg ist bey der Hochwacht1750 Fufs über den Zürcher - See , oder 3029 F.übers Meer, also viel höher als der Albis undHiiili, und die Aussicht also auch viel ausgedehn-ter und prächtiger. Die Alpenkette zeigt sich vondem Tyral an durch Granbündten nach SW. bisan den Gemmi (s. ein Stück davon in dem drittenAlpenanftifs und dessen Beschreibung S. 25,3. imI. Tiieil dieser Anleitung). Nach Norden dringtder Blick über den Rhein weit nach dem Schwarz­ wald und Schwaben hinein.

Pflanzen. Auf dem Läger- Berg wachsendie seltnem Pflanzen: Bromes montanes. Athaniantacervaria und orcoselinum. Thalictnim minus. Luphra-sia lutea. Chrysanthemum con mbosum.

Geognost. Beschaffenheit. Tier Läger-Berg ist der östlichste Arm des Jura, und zeigtdieselbe Steinart und denselben Schichtenbau, wiejener (s. Jura). In der Nähe von Regensbergwestwärts, an der Nordseite des Läger- Bergs,Kalksteinbrüche , wo sich die nach S. senkenden