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R F. I C H E N A er.
Anstalt. — Von hier wird der Rhein mit kleinenFlöfsen , welche 20-50 Centner tragen, befahren.Es öffnen sich hier drey Thäler, das Dornlesch-ger- dis Ober - Rhein- Thal, und das Thal nachdem Ki/nkels - Berge.
Wege i.nd Merkwürdigkeiten. DerWegnach Vättis und Pfeffer.;- Rad führt durch Tamins in romantischer Lage, von Deutschen bewohnt,nach dem Kunkels - (Sarg, und durch dessen Pafsln Foppa in 6-7 St. (s. Pfeffers-Rad). Ein Wegnach dem K. Glarus führt von Reichenau durchIrims und Flirrt s, letztres auf anmuthig^r Höhe,merkwürdig durch seine vielen und vollen Wns-serquellen, wovon es den Namen ad Fluminaerhielt, und durch $1 ine schönen Rewohner. VonFli/ns füllt t ein J.igerweg durch diu Fliniser-Meien-säfse und Alppn , nahe bey dem Segries - Hornvorbey, durch Ruckt naclt F.hn in 7^ St; dereigentliche Weg auch für Plerde führt von Flims nach Pantx, über den Rinken - Kopf, nahe beymHans-Stock und dessen Gletscher vorbey, durchden .letz - Schlund nach Fhn in ,5 Stunden. Die-sen steilen und mühsamen Pafs überstieg die rus-sische Armee unter dem General Suwaratv den5. Oktober i-qq (s. Glarus ). — Von Reichenaudurch das Ober-Rhein- Thal oder den Grauen-Bund ins Ursern - Thal auf den Gotha.rd,] 22 St.Die meisten Gemeinden dieses Thaies sprechenromanisch. Nach Ilanz 7 St. giebt es zwey Stras sen : 1) Auf der linken Seite des Rheins durchTrimms, Fidaz , Lax., Sagens ; oder 2) Auf derrechten Seite des Stroms durch Ronaduz, k r ersam,wo ans dem 1 ersarn- Tobel der Sanier - Bach