Band 
Vierter Theil.
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143
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Steinen. 14^

häuser: Schwan und Krone. Liegt am rechtenUfer des Rheins, bey seinem Austritt aus demZeller-See , m einer schönen Gegend. Auf demlinken Ufer erhebt sich ein Berg, auf dessen Höhedas alte Schlofs, die Steiner-Klinge genannt, steht,der Stammsitz der Herren von Hohenklingen und Besitzer von Stein, welche im J. 1457 alleihre Rechte an die Stadt verkauften. Bey diesemSchlosse ist eine herrliche Aussicht. Nicjit weitvon Stein liegt Hohentwiel, und der berühmteOeninger- Steinbruch , welcher an Fischabdrückenso reich ist. S. diese beyden Art. und Zeller-See.

Geschichte. An dieser Stelle hatten dieRömer eine Festung, Ganodurum, welche vonden Allemannen zerstört ward. Im "VIII. Jahrhun-dert stand hier schon wieder ein beträchtlicherFlecken, der im X. Jahrhundert mit Mauern um-geben wurde. Im XV. Jahrhundert erwarb sichdie Stadt fast gänzliche Unnbhänglichkeit, erwei-terte ihr Gebiet durch Kauf, begab sich aber wegengroßer Bedrangnifs von dem benachbarten Adel inden Schutz des K. Zürichs. — Im J. 1 799 gienghier am 22 May der Vortrupp und bey Paradieseinige Stunden herab die ganze östreichische Armee,unter dem Erzherzog Karl, über den Rhein , unddrang in Helvetien ein.

Wege. Von Stein nach Konstanz ein herr-licher Weg ( s. diesen Art.). Nach Schaf hausen4 St. Alle Wochen gehen Postschiffe den Rhein hinab.

Steinen, Dorf im K. Schwytz, 1 St. von dein.Hauptort und nicht weit von dem Lowerzer-See.

Werner Stauffacher und Margaretha