igo Verrierks-Thal.
war von nun an dessen Besitz; aber sehr oftherrschten grofse Streitigkeiten zwischen Biindtenund Veltlin, welche vom J. ,7^,6 an sehr lebhaftwurden, und bis zum Frühjahr 1707 dauerten,wo sich das Land revolutionirte, und am 10. Ok-tober durch einen Machtspruch des Generals Bo-naparte nebst den Landschaften Bormio und Chia-venna von der Schweitz abgerissen, und mit dercisa/pinischen Republik vereinigt wurde.
Geognost. Beschaffenheit. Das ganzeVeltlin liegt in der Urgebirgs - Formation (s. Ber*nina, Sondrio und Tirano). Auch die Felsen-kette des Legnone besteht aus Gneifs und Urkalk-stein. Eine reiche Ader von Eisenerz durchziehtdiese Kette; sie zeiget sich in allen Thälern desVeltlins, und des Bergamasker- und Brescianer-Gebiets, die in selbige hineindringen. Ehmalswurden auch schätzbare Erze in dem Valle d’Am-bria und Belviso gefunden. Ist in geognostischerRücksicht noch bey weitem nicht hinreichend un-tersucht.
Verrierks-Thal, im Fürstenthum Neuchatel,das westlichste aller Thäler dieses Landes, an derGrenze von Frankreich , ist eng und bewaldet. —Die grofse Landstrafse von Neuchatel nach Pon-tarlier führt durch dieses Thal. Eine St. west-lich vom Dorfe Verrieres liegt sehr hoch das SchlofsJoux , welches einen engen Pafs nach Frankreich beherrscht. In diesem Thale wohnen viele Uhr-macher, Spitzenarbeiterinnen, Eisenarbeiter u. s. w.Ausserdem wird starke Viehzucht getrieben. —Westwärts von Verrieres liegt das zerstreute DorfCote auoc Fees, bey welchem es mehrere Felsen-