Y V E R D U K.
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heitres, lachendes Städtchen in sehr reitzender Lageam Neuchateler - See, von der Orbe und Thieleumflossen, die vereinigt sicli in den See ergiefsen.
Geschichte. Hier stand Aas Ebrodunum derRömer. Die Reste von den Mauern dieses Castrisind in der Gegend der jetzigen Stadt aufgefundenworden, so wie auch eine unter Sepiimius Seve-rus gesetzte Meilensäule, welche in der Mauereines Hauses in der Strafse du i'our eiugemauerVist. In Chavornay, zwischen Yverdun und Orbe ,sichet man auch in einer Mauer eine unter Septi-mius Geta gesetzte Meilensäule. Es gieng näm-lich eine große römische Heerstraße von Genf durch Nyon, Lausanne, Orbe , und Ebrodunum nachBesancon . Nahe Ley Yverdun hat inan eineschöne Mosaike gefunden, welche aber durch un-geschickte Arbeiter zerbrochen wurde. Auf demWege nach Ckeyres, j a St. von der Strafse, grubman am Abhang eines schönen Hügels am südli-chen Seeufer neben einer anmuthigen Quelle einMosaike von 15 Q Fufs aus, dessen GegenstandOrpheus von Thit-ren umgeben zu seyn scheint.Im J. 1769 fand man bey Grabung eines Kellersin einer Sandlage eine Menge Menschengerippe ge-gen Morgen gekehrt, zwischen deren Beinen kleineirdene und gläserne Urnen mit rothen irdnen Plat-ten bedeckt standen, auf denen noch Knochen-reste von Gefiitgel lagen; dabey Kupfermünzen,wovon einige aus den Zeiten Constantins. Alles,was hier gefunden wurde , ist in der Stadtbiblio-thek aufbewahrt. Zwey Stunden von Yverdun ,zu Lrsin, sind viele römische Münzen ausgegra-ben worden.