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gelebt hat, die besten Lebensstunden gewährt, welche die Außenwelt niegeben kann. In dieser Außenwelt lebte der Wirth, der ausländischenWein für inländischen zur Umgehung des starken Eingangszolls aus-gab und sagte: „Man muß heutzutage betrügen, wenn man ein ehr-licher Mann sein will!"
Die Kinder echter Lebensweisheit sprechen zu den Zufällen desLebens, wie Schuhmacher zu ihren Kunden, wenn die Stiefel zu engsind: „Sie treten sich schon aus" (nicht alle haben Kammerdiener), undwenn sie zu weit sind: „Die Nässe wird sie schon einziehen." Krank-heiten, Unfälle, Verluste, traurige Erfahrungen sind einmal Steuern,die das Leben erhebt, wie Regen, Staub und Koth bei einer langenReise; aber das Eisen wird gediegener im Feuer und unter dem Ham-mer, wie der Madeira
— zu dreimal besserem umgestimmt,
Wenn er als Fracht von einer HemisphäreZur andern auf- und niederschwimmt.
Ich habe seit dem Rastatter Congreß keinen Madeira nichr ge-sehen; aber weniger Bedürfnisse sichern weit besser die Selbstständig-keit und erheben uns selbst über die Schläge des Schicksals. Es istaber immer gut, einen Wunsch zu haben, von dem man glaubt, daßuns dessen Erfüllung glücklich mache — o'est os gut » t'sit In tdrtuns<tu paraäis ' — Prinz Nassclas wollte mit seiner Prinzessin Schwesterdie Welt sehen; sie verließen ihr glückliches Thal, sahen sie und kehr-ten recht gerne wieder in ihr glückliches Thälchen, ihr Paradies zurück.Hieraus wird auch erklärlich, wärmn noch Niemand aus dem eigentlichenParadies zurückgekommen ist. Indessen ist kein Dörslcin so klein, eshat des Jahres einmal Kirchweihc!
kuix st xsu! 2 Sitzt man auf dem Throne nicht eben so, wie aufdem Schemel, und war nicht selbst der Glorreichste nenn Monden sutrsla meräs st Is pissat? Ja auf dem Schemel sitzt der Arme, gleich-sam zur Entschädigung, mit weit heitererer Seele als der Reiche, derBürger nach vollbrachter Arbeit unter seiner Hausthürc mit Weib undKind in des Abends Kühle (jetzt doch mehr im Wirthshaus und allein)zufriedener als der Große auf dem Sopha, gequält von Leidenschaft,Ucbcrgenuß und Müßiggang. Zu Zeiten Hiobs machte der TeufelDiejenigen, die er versuchen wollte, arm; jetzt macht er sie reich undüberläßt den Menschen die Kunst, ihre Mitmenschen arm zu machen,
i Dies Hai das Glück des Paradieses gemacht. — 2 Friede und wenig.