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tanta est üäueia kormw. ' Unsere Schöngeister stnden es weit schöner,vorn großen Unsichtbaren zn sprechen, als von Gott schlechtweg, undder Kunst, wenn sie das Lächerliche darstellen will, geht es wie derSchönheit, die mit ihrem fleischigsten Theile eine Svnnenscheibe ver-deckt und den Revers der Sonne mit einem Tuchzipfcl, der eineMondssinsterniß bildet, wie die Figur selbst eine Sonnenfinsternis;,folglich sich selbst — lächerlich macht. Es könnte mit der Kultur jenerunedleren Sinne wie mit dem Kalbe gehen, das Lichtcnberg apportirenlehren wollte: je älter das Kalb wurde, desto weniger verstanden sichLehrer und Schüler, und so, denke ich, soll es auch noch mit der Kunstder Somnambulen gehen.

Meiner Meinung nach wird das Lächerliche sich nie erschöpfen undstets Probleme übrig lassen, wie die berühmte politische Frage: welcheRegierungsform ist die beste? und welches Gesetzbuch? die medizinischeFrage: welche Speise ist die gesündeste? und die theologische: wasmuß ich thun, daß ich selig werde? Wir eilen znr kurzmöglichsten Zu-sammenstellung der berühmtesten Meinungen, die uns vielleicht denWeg bereitet zum wahrsten, hellsten oder doch fruchtbarsten Begriff desLächerlichen. Altvater Aristoteles steht mit Recht an der Spitze, dennbei Homer ist das 7c1ot->v der Griechen noch Alles, was gefällt undFreude macht, und erst, nachdem die alte Einfalt verloren war, nähertsich solches dem eigentlich Lächerlichen, Possenhaften und Belachnngs-wcrthen. Aristoteles, der Schüler Plato's, minder genial, aber kälterund logischer, als der poetische Lehrer, der Freund des muntern, ge-bildeten Philipps, der Erzieher Alexanders, der beste Gelehrte derGriechen, der feinste und witzigste Weltmann und scharfsinnigste Phi-losoph, der hundert neuere Philosophen beschämt, scheint noch heutevou Vielen verkannt zn sein, weil die Ausleger, bloße logische undmetaphysische Grillenfänger des Mittelalters, ihn verhunzten und ent-stellten, gerade wie die Bibel auch.

Der treffliche Stagyrit nennt (koet. VI. Z. I, säit. Lipont.) dasLächerliche einen Nebclstand oder Fehler, der aber nicht mit Schmerzoder Untergang derjenigen, die ihn an sich haben, verbunden ist, sowie das Gesicht einer Person, das häßlich und ungestaltet ist ohneSchmerz, nns lächerlich scheint. Man denke an Pope's Staatsministcr,der den ganzen Stantsrath zum Lachen bringt durch einen am un-rechten Ort-erscheinenden Hcmdzipfel, wie der letzte Kurfürst von Köln

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