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immer besser Damen gesagt, selbst wenn es von dem italienischen äawa(Ziege), oder gar von ckomina (Herrin) abstammen sollte. In vorbissimns kaoilss. ' — Frauen von Bildung wird auch Jeder gerne sonennen, um sie von gewissen Weibern zu unterscheiden, die behaupteten,als Brandes sein gutes Buch über die Weiber schrieb, daß mau nunauch «in Buch über die Männer schreiben müsse unter dem Titel „überdie Kerls." Hippcl nennt Weiber natürliche Sauskulotten, was siewenigstens in der Revolution bewiesen haben, und das Wort Weib istnicht einmal keminini sondern neutrins. ^
Indessen ist das Wort Weib bezeichnender, als das Wort Schöne;theils wegen des oben erwähnten Umstandes, theils darum, weil jadie schöne Hälfte die andere Hälfte — die Männer — nicht minderschön findet, und das Wort Hauben, das man allenfalls an die Stellesetzen könnte, da man uns so lange Chapeaux genannt hat, ist nichthergebracht, wenn auch die an die Stelle getretenen bloßen Köpfe oderHüte nicht wären, die oft so groß find, daß sie uns nicht nur des An-blicks eines schönen Gesichts berauben, sondern gar oft selbst anderer !Gegenstände, z. B. im Theater. Unterrock als Gegensatz von Hutwäre höchst unziemlich; aber ob Unbärtige nicht eher anginge? Dasschöne Wort Frauen gilt nur von verehelichten, und wie soll man dengrößcrn Theil der Fräulein iu bordis, ° da sie in dem Worte Jung-frau, Jungfer keine Ehre mehr finden, schicklich nennen? Und erinnertdas Wort Dame nicht stets an Kartendamen, Dambrettsdamen, mitdenen freilich Manche in mancherlei Beziehung stehen, selbst an dämlich(albern), was manche von Dame ableiten wollen, und ich so wenigzugeben kann, als die Behauptung der Naturforscher, daß die Aus-artung aller Thierarten sich zuerst beim Weibchen zeige.
Wie wäre es, wenn die Damen sich mit unserem guten alten WortWeib, das deutsch ist, und das mich stets gefreut hat, wenn ich es> in Schwaben, im Elsaß und in der Schweiz hörte, wo es noch häufigvorkommt — „mai Weib" mit herziger Betonung — aussöhnen wollten?Die alte Würzburger Landesordnung spricht gar von Ehcmenschern undEhegemächt, und Franzosen sind wir auch nicht, wo alle Weiber Da-men sind. Das deutsche Wort Weib erinnert an weben, der ursprüng-lich zweiten Bestimmung des Weibes nach der des Kindergebärens,was das Griechische 7^ ausdrückt, wovon Bcnus abgeleitet ist, undvielleicht selbst das Mische bean. Nomina (kemur) erinnert nur an
> Seien wir gesällig i» Woran. — r Weibliche», sondern sächlichen Geschlechts. —
° Im Keime.