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Wie, wenn man, nm Ehestandsproselytcn zu machen, das Gesetzder Babylonier erneuerte, das jedem, der ein schönes und reichesWeib hcirathete, eine Taxe auflegte, womit man dann häßliche undarme Mädchen ausstattete? Wäre nicht, so lange es noch PolitischesProblem ist, ob für Soldaten und Gelehrte die Ehelosigkeit nicht bessersei, die Verweigerung gewisser Staatsämter noch gerechter als Be-steurung? Die schönste Strafe eines muthwilligen, fünfzigjährigenHagestolzen, wenn sie nur nicht so despotisch wäre, wäre Zwangschemit einer sechzigjährigen Jungfer, am besten aber Steuerung desLuxus und Sittcnvcrderbens des weiblichen Geschlechts, dann würdedie Natur schon das Uebrige thun. Was Gay in seiner Oper Achillesden Soldaten singen läßt, gilt noch von mehreren Ständen:

Loläier! tk!nk betöre xou marr^,

Ik ^our vike tbe camp ktteaäs,dut a. eonvernenes earryk'or xerbaps s. bunäreä trienäs.

Ik Lt boms sbe 's lekt in sorron^ebsenov is vonveuient too;

U'ei^bbours oov anä tben borro^v

is ok no nss 1o *

Nicht alle Ehelose sind Ehcvcrächtcr oder kurpfälzische Wildfänge xmanche denken, ehe sie handeln, und fragen, bevor sie sich die Flügelan Hymens Fackel verbrennen, ob sie auch die Last auf ihre Hörnernehmen können, ob die Verhältnisse, in denen sie stehen, anch solid,andauernd und verlässig sind, — guiä vals-mt Numeri, guiä tsrrsroousent k^ Es kommt so Mancher durch die Welt, aber wie? Hei-rathen ist kein Gewerbe — la kaim spouss l-r seit, ^ i„id der eincnrreichen Gott und armen Aemtchen mit weiter Aussicht auf ein DutzendVaterunser reibt sich Mancher zu spät die Thränen aus den Augenmit allen Fünfen. Der Vogel, der Eier legen will, muß ein Nesthaben, und ein Haus ist das Nest für Kinder, aber nicht jeder, derKinder in die Welt setzen könnte und noch lieber möchte, durchdrungenvon der Maxime: „Jeder, der Leben erhalten hat, hat die Pflicht,solches weiter zu verpflanzen," wie Thiere und Pflanzen auch, — hatdas Vermögen, die Fabrik anzulegen, den Bettler hinter der Heckeausgenommen, der mit seiner Brüt so oft zur Last fällt. Und stiften

1 Bor der Ehr denk daran,

Krieger, nimmst du dir ein WeibIn den Krieg, so dient ste dannHunderten zürn Zeitvertreib,r WaS die Schultern zu tragen vermögenheirathet den Durst.

Läßt du sie zu Haus in Sorgen,

Wird Entfernung wohl benutzt,

Daß die N chbarn vcn ihr borgen,

Wa» dir doch alsdann nicht nützt,und was ste verweigern? — ° Der Hunger