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in unsern Zeiten nicht einmal seinen Namen schreiben kann, solltebillig vor sein X noch ein O setzen.

Der Verfasser der ^rt äs zugvr äu varaetbrs sur I'seritnrs ^ mit42 gestochenen Handschristkopicn berühmter Männer (Paris 1812, 8.)weissagt gar Vieles ans diesen Handschriften Gestorbener und konntees auch thun, da ihr Charakter bereits durch die Geschichte entziffertwar. Man kann ihm zugeben, daß eine regelmäßige, feste Handschrifteinen Charakter zeige, und Eile oder Bedachtsamkcit, Ruhe oder Leiden-schaft, Jugend und Alter, Männer und Weiber aus der Handschriftsich erkennen lassen; aber die gleiche Handschrift, die man oft beiLeuten aus einer Schule oder Familie findet, die ungleiche Handschrift,die oft bloß von Feder oder Dinte rührt, von leichterer oder schwerererHand rc. sind ein schlimmer Umstand, und noch schlimmer, daß jeneWeissagungen, wie gesagt, auf Handschriften bekannter Verstorbenerberuhen.

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Die rechten Stcckeurcitcr nehmen an, daß die Hand der Bewegungdes Herzens folge, und träumen dann weiter, daß der, der große mitDinte überladene Buchstaben mache, sehr sinnlich sei; wer liederlichlebe, schreibe auch liederlich, und wer ein Schwein sei, der male sichauch aufs Papier; kleine Schrift, wenig Papier und Dinte deute aufGeiz. Die richtigste Bemerkung ist wohl die, daß eine recht zierlicheüberall gleiche Handschrift, wie gestochen (die der Schrcibmcistcr sxokkloio ausgenommen), einen Schwachkopf und Hasenfuß bedeute, ge-rade wie gezierte Kleidung eines Mannes und gar zu zierliche Stellungund Betonung seiner Worte. Durch die Erfindung der Facsimile odernachgcstochenen Handschriften ist dieser Liebhaberei aufgeholfen worden,und das Facsimile von Napoleon zeigt Unruhe und Chaos der Seele,ist aber auch erst nach 1804 erschienen." Bald werden wir chirogra-Phische, wie ikonographische ^ Bibliotheken haben, wobei ich erinnerthaben will, daß man den Schutzbrief Sultans Orchan, den er Ra>gnsa ertheilte, ja nicht vergesse; Seine kaiserliche Hoheit unterzeichnetensolchen mit der ganzen in Dinte getauchten Hand.

* Kunst, nach der Handschrift, den Cbarakter zu beurtheilen.

2 Ist dünn daS Papier,

Fleckt die Dinte dir;

Jü es zu dick für den Federkiel,

, ^ .So schreibe du nur mit dem Besenstiel. ^

» Bis dahin unterzeichnete Napoleon mit Bonavarte. — * Nachbildungen der Handschriftenthaltend — Bildnisse enthaltend.