(halt' ich dafür) gemischt, und die kleinste Reise zu Fuß wird bewnn-dert, und ein Gang zu Fuß nach Schvnbrunn ist schon eine starkeCommotion. Manche dieser Redensarten sind in dem langen Kriegeauch im weiland sogenannten Reiche Mode geworden, vorzüglich dasWort Fräulein fand allgemeinen Beifall bei Bürgerlichen, wie dasBon; die Worte nnterthänig und Euer Gnaden wurden häufiger,und Manche haben sich dadurch nicht wenig empfohlen. Und wer solltenicht die Briefe des jungen Eipeldauers an den Herrn Vettern inKakren kennen, und noch mehr Hebels allemannische Gedichte?
Gelehrte und Denker, deren abstrakte Geschäfte und Klansnerlebensie oft von der Bemerkung des Allergewühnlichsten abhalten, sind nichtselten naiv, wie Kinder und Landleute —
Still doch, ihr Herren, wenn man richtet,
Rief Präsident Suffrcn,
Der Lärm ist ja nicht ansznstehn!
Schon zehn Processe haben wir geschlichtet,
Und konnten kaum ein Wort versteh»!
Chapelle beantwortete der Herzogin von Bouillon Frage: „DenkenSie denn nie aus Heirathen?" Llaäainsl guolcins tois te matin! >Formet), dem die Königin Preußens ein Opcrnbillet gab, sagte: tzuslo bon Dien von» lö renäo en SOI! paraäis, 2 und dem Prinzen Hein-rich auf seine Bemerkung, daß eine Predigt am Hofe doch anders seinmüsse, als eine auf dein Lande: 0 Llonssignsur, äsvant Visa tontoeta ll'est gno äs la oanaills olirStionno l ° — Lambert war ein Ge-nie, aber ohne alle Welt und Formen. „Welche Wissenschaften habenSie vorzugsweise stndirt?" fragte Friedrich. — „Alle." — „Wer warihr Lehrer?" — „Ich." — „Sie sind also ein anderer Pascal?" —„Ja!" und nichts als Ja. Friedrich ließ ihn geradezu stehen. Damensind in solchen Fällen nachsichtiger; Katharina lächelte, wenn ihr Di-derot im Eifer selbst aufs Knie klopfte, und sagte: „Manchmal kommt mirDiderot vor wie ein Mann von hundert Jahren, und manchmal wie einKnabe von zehn." Ich gedenke Hiebei eines gerade nicht gelehrten Ge-richtsnotars, der einem alten in der Familie eines Oberamtniannsprivntisircnden Gelehrten Vorwürfe machte, daß er ihn mit der Fa-milie nicht auch besuche, und auf die Aeußerung: „Sie könnten mirsolches übel nehmen, da ich kaum die Ehre Ihrer Bekanntschaft habe,"antwortete: „Ach was, Sie sind stets willkommen als Appendix desOberamtes!"
> Madame, bisweilen des Morgens. — - Gott geb- es ibnen im Paradiese wieder. —
« O gnädiger Herr, vor Gott ist dies Alles nur christlicher Pöbel.