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aufweckt, weil er bei Abholung der Stiefel vergaß, ihm gehorsamstangenehme Ruhe zu wünschen?

Es zeigt doch immer einiges Nachdenken, wenn der Schafknechtnach dem ersten Jahr seines Religionsunterrichts nicht mehr betete:O du Lamm Gotics, erbarme dich mein! sondern: O du Schaf Gottes!oder Lcssings Hans und Matz, die in der Stadt ein Crucifixmacherin Verlegenheit setzte: „Wollt ihr einen todten oder lebendigenHerr Gott?" endlich übereinkamen, einen lebendigen zn nehmen;„denn," sagten sie, „ist's dem Pfarrer nicht recht, so können wir ihnja immer noch todtschlagcn." Auf Dörfern sind Pfarrer und Schul»lehrer wahrlich oft selbst schuld an solchen Albernheiten, und wennman fragt: Wie schmeckt die Liebe Gottes? bei stockender Antwortsokratisch zu Werke geht: „Nn, was issest du gerne?" „Saure Linsen."„Nu, wie schmeckt die Liebe Gottes?" „Wie saure Linsen;" so dürftemancher Junge auch fragen: „Aber, Herr Hochwürden, wie mag Erauch so fragen?" Ich weiß leicht, ob ich jenen reichen Schweizer einenNiais nennen soll oder einen Glücklichen; man pries die Macht einesKönigs, und er fragte: „Hat er auch hundert Kühe auf der Alpe?"aber der schwäbische Rekrut war es, den der Offizier nach seinemAlter fragte: „Achtzehn Jahre, und wäre ich nicht ein ganzes Jahrkrank gewesen, so wäre ich jetzt neunzehn!"

Albern war der junge Mensch, der seine Mutter fragte, was erseiner Verlobten sagen solle? „Du sagst, ich freue mich, Sie wohl zusehen, und dann gibt ein Wort das andere;" er ging also leichtenHerzens ab und sagte der Braut: „Ich freue mich, Sie wohl zu sehen,und dann gibt ein Wort das andere." Mehr als bloß albern waraber wohl die Rede der Kellnerin, die der Gast um Wasser zu seinemWein bat: „Das Wasser ist schon darunter;" oder jener Gascogner,der einen Vorüberfahrenden bittet, seinen schweren Reiscmantel in seinCabriolet zu nehmen: „Gerne; aber wie wollen Sie solchen wiederbekommen?" ölonsivur, so sorai ckeckuno,' und so vielleicht auch derBediente, als sein Herr sah, daß der soeben angelegte, schwarze Rocknicht ausgeklopft sei: „Wollen Euer Gnaden, daß ich'n jetzt ausklopfe?"„Du bist ein großer Esel!" „Nu, so will ich doch lieber ein großersein als ein kleiner!" Alberner war die Köchin, die die Suppe überdie gnädige Frau ausgicßt und ganz unbefangen ausruft: „Acrgernsich Euer Gnaden nicht, es ist noch mehr Fleischbrühe in der Küche!"und der Bediente, der da sagt: „Mein Herr ist nicht zu Hanse."

> Herr, ich werde im Mantel stecken.