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drückt, krimum vivsrs, äsincks pdilosoplinri.' Aoasivur, d. h. MeinAlter, hört keiner gerne, zumal wenn er älter aussieht, als er ist, wiehäufig in unserer Zeit. Schon das cynische Kleid verkündigt den Feld-zug gegen das Alter, die Furcht vor Erwachsenen benehmen dem liebenJungen schon die Eltern, wie Gcspensterfurcht, und rechte Weltdamenbehandeln den Mann als alten Wein, dem man mit jungem nachhelfenmuß, und der Graubart macht, daß der Gelbschnabel das Haupt nochmehr erhebt; selbst alte Hoflente beugen sich vor Kammcrjunkern,Pagen und Frischlingen, und so kommt ihnen denn vor der Zeit eineHopsauglaise schwerer an, als den alten Rittern der Rittersprung;sie sind Kunstgreise, die von Naturgrcisen so verschieden sind, alsNatur- und Kunstdichter, und Naturgreisc finden sich nur noch aufDörfcrn.
Die Jugend ist die Zeit der Göhrung, da liebt man Gedichte undRomane, oder das Ideale; Meer! Meer! ruft der Jüngling entzückt;der erfahrene Schiffer aber, der schon mit Sturm und Wellen gckämpfthat, ruft beim Anblick des Hafens Land! Land! Der Mann liebt dieWirklichkeit, folglich mehr Philosophie, Natnrwissenschast, Geschichte;die Wciugährung ist vorüber, nun folgt die Essiggähruug, die meistenwerden Sanertöpfc, gleichgültig gegen Alles, ein Haar folgt dem andern,ein Zahn dem andern; nur nicht krank, etwas zu essen und zu trinken,Schlaf und Ruhe! Manche haben im verlassenen Alter das Glück derThiere beneidet, daß Raubthiere sie fressen. Endlich geht die letzteKraft in Fäuleeis; über in dem Kasten voll Hobelspänen; hier liegtKind, Jüngling, Mädchen, Mann, Frau, Greis nnd Greisin. Adieu!
Wenn Süßmilch in seiner göttlichen Ordnung richtig gerechnethat, so ist von allen Geborenen nach dem zehnten Jahr nur noch einDrittel übrig, also lasst es lachen! Duloo est ckosssxn-s in looo, d. h.fast» tomporo.' Verdient es nicht schon der Umstand, dass man zwei Drittelüberlebte, die kaum aus einem Loche heraus schon wieder in einanderes mussten, und von denen Lcssiug sagte: „Sie müssen Verstandgehabt haben, weil sie sich so bald wieder fortmachten"? Gar vieleverkürzen die Gähnmgcu noch gar sehr, nnd ich habe mehr als einenNochestcr gekannt, den die Natur auf hundert Jahre angelegt hatteder schon im drcissigstcn kränkelte und im drciunddrcissigsten fort musste;Nochestcr rühmte sich aber auch einmal, fünf Jahre lang besoffen ge-wesen zu sein!
Der Sommer währt nicht allezeit,
Drum macht euch euer Nest bereit!
> <lrsl lebe», da»» Mel«rhire„. - - Lütz ist Lchro'rrurerei zur rechten Zeit.DemvkriieS. II.
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