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Wir verdanken den Weibern die Menschwerdung Europa'?, dennsie waren es, welche vielen Klotzkönigcn, vorzüglich im Norden, dasChristenthum beibrachten, und das Volk folgte wie Schafe, wie man esheutzutage vergebens wünscht. Die Natur hat sie mißhandelt, unsereGesetze von Männern gemacht, ohne sie zu fragen, und vom rohenRömer ausgebildet, der es dabei machte, wie Pilatus beim Glauben,bis herab zur Zierbengelci des Armgcbens und Führcns, als ob sieKinder wären (vielleicht rührt die Sitte vou den hohen Absätzen, wosie wirklich kaum allein gehen konnten), mißhandelten sie noch mehr.Das Gesetz seqncstrirt sie wie ros, ' wobei Jnristen wie Heinccciusweiter nichts denken, und schon elegante Juristen sind, wenn sie esdvllissima spooies segueotrationis ' nennen. Der vellejanischc Rath-schluß erklärt ihre Bürgschaft für ungültig, und Juristen setzen Ge-schlechtsvormünder und Kriegsvögtc denen, welche die Natur so oftzu den natürlichsten Vögten leichtsinniger oder dummer Männer macht,und zu wahren Geschlcchtsvormündcrn in Allem, was Weichheit, Zart-heit, Feinheit und Schicklichkcit heißt, und zur Oekonomie des Mannes.

Was geht über die Feinheit einer Mama mit heirathslnstigenTöchtcrchen, die oft allein noch das mit der Leibeigenschaft, wo Kin-der der stärkeren Hand folgten, veraltete: „Trittst du mein Huhn,so wirst du mein Hahn," ausrecht zu erhalten wissen, ja, sich nichteinmal mit dem Bcsthaupt, wie die Landesherren, begnügen, sondernden verliebten Hahn vor dem Sprung tcstiren lassen zum Besten ihresKüchleins? Was geht über die Verschlagenheit dieser Evastöchterselbst, wenn die anal äisorotionis * sie überfallen, wie Gewappnete,da solche bei Fräulein mit dem dreißigsten Jahre wenigstens beginnen,bei Frauen aber erst mit vierzig in honorem matrimonii? < Wieschlau wissen sie es nicht anzugreifen, wenn sie Männer versöhnenwollen? so schlau als die Sabinerinucn. Sie wachen wie eine Henneüber ihre Küchlein. Eine gewisse Hofpredigcrs Frau sah in jedemgntgeklcidcten Reiter, der den Berg hcraufritt, einen Freier. „Madie I"rief sie, „es reit Einer 'rauf, pudert euch! guckt 'naus!" Die Mäd-chen folgten, lächelten schön gepudert zum Fenster hinaus; leider aberhatte das Städtchen nur ein Thor, der Reiter ritt nie unmittelbarvor die Fenster, und das Wirthshaus war wenigstens keine Maus-salle zu Gunsten der guten Schönen.

Römische und noch mehr kanonische Machtsprüche sollten billig

»Sachen. — r Schönst« Gattung der streitigen Objekte. — s Die entscheidend«,, Jahre.— < Zur vhre der Ehe.