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meiner Mutter diese Allotria vorlesen könnte, ehe ich sie in die Weltschicke? Was wären Kranke und Sterbende ohne Weiber? Übt nonest innlior, ibt iiixsinisoit wgor. ' Und was wäre das Leben ohneLiebe, in welcher Weiber stärker sind als wir? (Wir sind stärker inder Freundschaft!) Weiber können daher immer zu den Männernsprechen: Ilons untres st vous untres, nons no pouvons nons passerlos uns dos untres. '

Aber ist das Weib im Mittelstände und in den untersten Stän-den vollends gar in seine Rechte der Freiheit und Gleichheit gehörigeingesetzt? Nein, noch heute nicht; in den höhcrn ist es zu frei, inden niedern zu niedrig gestellt. Noch heute läßt sich die römischeRcchtslchre von Servituten auf die Mehrzahl anwenden, ssrvitustun,!, olououo, stilliviilü et tluniiiiis sogar. Die Ritter des Mittel-alters waren fast alles durch Weiber, und diese Ritter hatten nngc-mein viel Großartiges und Edles, während in den neueren ZeitenWcibcrnmgang mehr zu schaden als zu nützen scheint, so daß ausge-zeichnete Weiber selbst dies zu fühlen und daher den Umgang mitMännern vorzuziehen scheinen. Die Natursitten Australiens, wie sieDiderot so schön in seiner Zugabe zu Bougainvillcs Reise schildert,Passen nur nach Australien; auch die Galanterie der Ritterwelt paßtnicht, da sie extrem war; aber Gleichgültigkeit oder gar Verachtungdes Weibes und bloß scheinbare Achtung ist ein noch schlimmeres Ex-trem. Ein einziges Gesetz vermöchte vielleicht vieles zu ändern: keinMädchen soll ausgesteuert werden.

Wenn nur Männer schreiben, und schon Pctron mit seiner Ma-trone von Ephesus das ganze Geschlecht anzapfte, so können Weibersich auf audiutur vt altern pnrs ° berufen, und an Jnclc und Aarico *erinnern. Hippel ist als ihr Lobrcdncr aufgetreten; aber seine Vor-schläge zur bürgerlichen Verbesserung der Weiber, dieses wirklichenVolkes Gottes, sind weniger thnulich, als die, welche Dohm znr bür-gerlichen Verbesserung der Juden, des sogenannten Volkes Gottes,gethan hat; z. B. Staatsdienste ihnen geben, wäre noch schlimmer, alssolche Juden anvertrauen, und daher hat Herr Werbhanptmanu v. Hip-pe!, der nicht einmal eine Fran hatte, auch nnr wenig Rekruten ge-funden. Brandes trat als Ankläger auf, fast so derb, als des Brittcn

i Wo kein Weib ist, da seufzt der Kranke.— * Wir und ihr, wir können ohne einandernicht auskommen. — » Man höre auch die andere Partei. — i Eine Erzählung von Sleele.Ein englischer Matrose, aus einer einsamen Insel ausgesetzt, wird von einer Jndierin ge-rettet, ernährt und geliebt. Zur Dankbarkeit verkauft er ste alS Sklavin, sobald ein euro-päische-Schiff landet.