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Drydcn Poetische Episteln: Lssa^s on nomsn. Mauvillon, dessenHäßlichkeit schlechte Weiber entfernte, und dessen Witz und Geist diebessern anzog (ein schöner, gesunder, reicher, artiger Mann wird stetsvom Geschlecht ganz anders urtheilen müssen, als ein häßlicher, kran-ker, armer und einsamer Mann), vertheidigte ihre gute Sache schlecht;Pockels aber scheint mir alles so ziemlich ins Gleichgewicht gebrachtzu haben. Wenn Hippe! unter Anderem behauptet, daß Weiber gefaß-ter und leichter sterben, als Männer, so kommt es vielleicht daher,daß sie geplagter sind.

Mau kann nicht Gutes genug von den Edleren des Geschlechtessagen; daher auch die Schriftsteller des sechzehnten Jahrhunderts, vor-züglich der Mönch Ribera, ihre Federn stumpf schrieben über die Vor-züge des weiblichen Geschlechts vor dem männlichen, aber auch nichtBöses genug von den verdorbenen Weibern der Welt. Der großeHaufen mitten inne mit seinen kleinen Schwächen und Damenthum,belustigt und verdient Absolution, sobald nur die gute Hausmutter zusehen ist. Die Natur hat zwischen beiden Geschlechtern weniger Un-terschied gemacht, als Erziehung und Sitten machten, indessen offenbardas Geschlecht physisch und moralisch schwächer gebaut, ein Finger-zeig, daß das Weib mehr für häusliches, der Mann mehr für öffent-liches Leben bestimmt sei. Was sollte ein General mit einem Rcgi-mcnt Weiber, das alle Monat krank wäre, und endlich gar in dieWochen käme, oder wenn ein Mäunerregiment in der Nähe wäre?was würde bei vermischten Vorposten herauskommen? wie wäre demfestgeregelten Staatsdienst gedient mit jenen Umständen? und bestimmthätte ein weiblicher Dickbauch in senatu üblere Folgen, als ein männ-licher. Wo bliebe Aufmerksamkeit in vermischten Gerichten, oder garim akademischen Hörsaale? Man sehe nur Männer und Weiber imTheater auf einer Bank.

Dem Weibe gebührt mit vollem Recht Menschenrecht gleich uns,aber kein Bürgerrecht; Weibcrrcgimeut mag in manchem Hause rechtgut sein, aber im Staate? Das alte salischc Gesetz war recht weise,und wenn gesetzliches Weiberrcgimcnt schon den Ränken und Leiden-schaften um den Thron nur zu viel Spielraum gibt, so ist das unge-setzliche noch schlimmer — Mailresscnwirthschaft. Die Natur bestimmtedas Weib zur Erhalterin des Geschlechts der Menschen, znr Besänfti-gung des rauhen Mannes durch die Freuden der Sinnlichkeit, oft dereinzige Trost der armen arbeitenden Klasse, oder wie sich ein Tag-löhner meines Vaterstädtchens bei den Vorwürfen des Herrn Hofpro-