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auch, wo wir können? Und wäre es nicht orientalischer Despotismus,zu den Plaudertaschen und Klatschrosen auch noch fincsische Füßchenhinzuzufügen? Gebt ihnen Karten und sie werden auf eine humanereArt zum Sitzen gebracht werden. Luther, der das Wort uxor (Gemahlin)von nn§uenäo (Salben) ableitet, behauptet, der liebe Gott habe bloßdarum dem Geschlecht breitere Gesäße und Hüfte verliehen, damit sielänger sitzen könnten, und unser Wort Frauenzimmer ist auch einestete Erinnerung an Zimmerlichkeit; man spricht nicht von Frauengasscn,Frauenwcgen, und setzt noch selbst hinter ihren Namen ein in, zurAnzeige, daß sie ins Haus gehören — aber lieber Himmel!
Warum ruft denn der Wächter ClauS:
Ihr ltcbeu Herren, laßt euch sagen!
Sind denn die Weiber nicht zu Haus?
Die Ursach ist gar leicht zu fassen:
Weil Weiber sich nichts sagen lassen.
Aus ihrem Hange zum Nachbarn läßt sich der Widerspruch zwischenden Aposteln Markus und Johannes am besten lösen; „Maria," sagtErsterer, „kam zum Grabe Jesu, als die Sonne schon aufgegangenwar," Letzterer aber sagt: „noch vor Tage." Wenn Maria nach Sonnen-aufgang ausstand, so war die Mode noch unbekannt, bis zehn Uhr oderzwölf Uhr liegen zu bleiben; bis sie sich nun vollends ankleidete, unter-wegs ein bischen uachbarte, konnte es wohl so spät werden, als Jo-hannes sagt, und Dienstmädchen könnten es noch bester erklären. Einesder längsten Evangelien ist das von der Samaritcrin, denn da sprichtein Weib; und wer die Geschichte von Bileam im Grundtext lesen kann,wie es tüchtigen Theologen zusteht, weiß, daß es eigentlich kein Eselwar, der da sprach, sondern eine Eselin. Mit Recht hat man übri-gens das weibliche Geschlecht von Freimaurerlogen ausgeschlossen; dennmit unwichtigen Geheimnissen thut nian immer geheimer als mit wich-tigen, wie an: besten die Geschäftsmänner wissen, die dem alten Glau-ben treu geblieben und aller Vernünftcleien oder gar geheimer Gesell-schaften geschworene Feinde sind.
Aber Alles hat wieder sein Gutes in der Welt. Wer sollte Kindersprechen lehren, wenn nicht die natürliche Redseligkeit des Geschlechtsihnen die Sprache spielend beibrächte? Selbst in Taubstummenanstaltensieht man kaum den vierten Theil Mädchen. Wenn zwei Damen aufdem Canapä recht nahe an einander rücken, nicht mit den Hüften, son-dern mit den Gesichtern, den einen Fuß unter dem Hintern, dannwill ich nicht der sein, den sie gerade handhaben. Sie gönnen sichunter einander Alles, wie braven Weibern zusteht, Kleider, Männer