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andern Vcrstandesübergcwicht hat; denn moralische Kurzsichtigkeit istder Freundschaft und Liebe so zuträglich, als physische, beschränkt sichauf wenige, ist desto aufgeräumter und treuer; man sieht zwar man-ches Schöne nicht, das selbst Dummheit übersilbert; aber man bemerktes auch wieder weniger, wenn die Rose in die Hagebutte übergeht,und tvas ich nicht weiß, macht mir nicht heiß, hat hohen Werth inunsern Zeiten, wo drei Mann jetzt weniger Werth haben, als einerin alten Zeiten eiserner Nerven. Die allznfrnhcn Turniere unsererheutigen Ritter machen ihre Lanzen allzusrühe stninpf, und wenn dasGeschlecht so oft mit Blumen sich vergleichen lassen muß, so müssenwir auch Polyandrien zugeben. — Blumen verlangen Erfrischung —eine frische Boutcillc verschafft Ableger, und der Mann wird dadurchder natürlichste oomos palatinus, > wenn er sich nicht scheiden lassenwill, — Absonderung ist längst vorausgegangen, und über päpstlicheUnauflöslichkcit lacht man längst, wie über päpstliche Untrüglichkcitund Is äivoroo ont Is saorsinont äs I'aäultöro.'
Das Wort Hälfte ist ein sehr glücklicher Ausdruck, da so vieleWeiber nur halb dem Manne gehören, und ein Franzose hat schonlängst gesagt: 6stts vliimäro INS kait pitiö cko vouloir garcker tvutvutidro vsllv, gui u'sst gne la inoitiö. * Die Gesellschaft, die ausihrem Kennzeichen ein Geheimniß macht, ist weit zahlreicher, als dieFreimaurer, und so sehr sie zu beklagen ist, so wird sie in der Regelbloß ausgelacht.
Oerk, Ümkyon, eouoou, mon et votro sexv,l'out ronäait L l'snvle m» pauvrs Lmv perplex«. *
Männer von Welt werden endlich so gleichgültig, wie jenerFranzose, der dem in ü»xrunti ertappten Liebhaber sagte: XK, ülon-»ionr, vous ll'x ötior Pas obligö! ° Die Frau war sogar häßlich,aber am Ende ist schön oder nicht schön gleichviel, und laugdanerndeOpfer können endlich selbst in den Armen der Venus zur Frohndewerden, und wenn Weiber Abwesende lieben könnten, so würden siezunächst den lieben Gott lieben. Ganz unbedeutend ist der schon oftwiederholte Streit, ob man eine Blonde, Braune oder Schwarze wäh-len soll?
» Psalzgras, Be-mt-r de» «User»; unter dein «amen bei Erstere» kiesen die Beschlüssede« Schiern. - - Die Scheidung ist die Heiligsprechung de» Ehebruch». - - Der Einfall, daßmaNndiejemge ganz siir sich behalten will. welche doch nur die Hälste ist, erregt mir Mit-
« Hirsch, lkuckuk, Amuionihorn, mein Liter, dein Geichlechi,
Die» Alle» legt sich mir im Kopfe nicht zurecht.
» O. mein Herr, Sie waren ja nicht dazu verbunden!