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dcn. Mit Romanen, Komödien nnd Gedichten mag mau aufwarten,aber warnen will ich, Hippcl über die Ehe hinzugeben, wenn einemsein schönes Exemplar lieb und es nicht der Nachdruck ist. Viele ent-lehnen auch nur Bücher zur Parade, oder um dem Liebhaber etwas weißzu machen, und Sallustius sagt von der Scmpronia: Ickteris groeolsüoota, xsallero st saltars elegantius guani NVV 088 S S8t prob«, ^d. h. sie lernte Französisch, Zeichnen, Musik, Tanzen, Stricken rc.mehr, als sie ins Haus brauchte. Ich zählte einst unter meine Freun-dinnen eine recht brave Dichterin; aber es fiel ihr nicht ein, ihre Ge-dichte drucken zu lassen; sie wußte, daß Dichter geboren werden müssen,nnd sah den Umstand, daß Karschin als Kind auf dcn Armen ihrerMutter bei einer Hinrichtung ausrief: „Schwabb! Kopf ab!" noch fürkeine vovatio ckivina' an. Gellcrt zeigte schon mehr Beruf, wäre derarme Mann nur nicht schon krank zur Welt gekommen; sein erstesGedicht war ein Gcbnrtstagsgedicht für seinen Vater; die Prediger-wohnung hatte nicht weiter als fünfzehn Stützen, um sie vor Einsturzzu bewahren, und eben so viel Kinder nnd Kindcskinder waren auchim Hanse; er tröstete den Vater über die hölzernen Stützen seinesHauses mit den lebendigen Stützen seines Alters.
Komisch ist ihr natürlicher Abscheu vor Alterthümern; schon diezwei ersten Silben Alter scheuchen sie zurück, und so dürfen wir unsnicht wundern, wenn jene Schöne, die auf einem Maskenball alsVestalin auftrat mit ihrem Liebhaber als Griechen, schrieb: „Wirhaben uns trefflich ausgenommen, er als Krieger, ich als Wcstphalin."Nichts hält von der Übeln Gewohnheit, flüchtig zu lesen, wozu Romanedas meiste beitragen, weil man auf den Ansgang begierig ist, besserab, als das Studium der Alten im Originale; folglich ist beim Ge-schlecht nicht wohl auf Besserung zu zählen. Es taugte auch nichts;denn wenn ein böses Gestirn Weiber über die Grenzen des Witzesund geselliger Bildung hinaus in das Gebiet ernster Wissenschaftentreibt, so verwelket ihre Grazie, ohne welche selbst die Schönheit nichtlange gebietet und lächerlich wird. Ihre Lebhaftigkeit greift hie undda etwas auf, und nun glauben sie schon das Ganze zu übersehen,so wie sie alle Männer zu übersehen glauben, wenn sie ihren Sie-mandl übersehen; denn da sie nie Logik hören konnten, so wissen sieauch nicht, daß man nicht » xartioulari ail universale ° schließen darf.
t Sie war in der griechischen Literatur ru Hause, spielte Zitter und tan-te, schöner alsiür eine rechtschaffene Frau nöthig ist. — * Göttliche Berufung. — * Dom Besondern aus'-Allgemeine.