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letzte Wort hoben wollen (vorx voll)' und es ausrufen;" ermeinte, sie gebrauchten die Bücher doch nur wie Uhren zum Staate,daher sie meist stille stünden, oder sich doch nicht nach der Sonne rich>tete», und am wenigsten nach der Uhr des Mannes. Mir selbst sindGelehrtinnen, vorzüglich ledigen Standes, immer vorgekommen, wiebelesene Juden, die gerne dabei mischukke werden, wie die Lydien inJakobs Hochzeit und Verkehr. Solche belesene Damen wollen Engels-seelen sein, und wir wären schon herzlich zufrieden mit guten Mcn-schcnseelen. Viel und gut reden ist das Talent des echt schönen Geistes;aber immer bleibt es schwer, viel und doch stets gut zu reden; wenigund gut ist leichter, und der Charakter des Weisen ist, nie viel, derdes Thoren, stets schlecht, der des Pinsels wenig und schlecht zu reden,und belesene Weiber reden wie Bücher.

Von Damen von ungewöhnlichen Gaben und in nicht alltäglichenLagen, wie die höchsten und hohen Standes, die ihre Leute haltenkönnen, spreche ich nicht, sondern von der Mehrzahl, die mehr Eitel-keit und Müßiggang leitet, als Bildung des Geistes und Herzens.Wir müssen auch wohl zwischen gebildeten und gelehrten Weibern un-terscheiden: hier liegt die Straße, welche heißt die richtige. Es istein Unterschied zwischen einem ungehobelten Klotz und einer Frau vonBildung, die vernünftigen und erheiternden Umgang gewährt; Damenvon Rang ist Alles erlaubt, und wer wird den Prinzen von Lignetadeln, wenn er Katharina II. stets Is grouä' nannte? Aber wo vonHaushaltung und Kindererziehung im Mittelstand die Rede ist, dapaffen gelehrte Damen so wenig, als große gelehrte Männer zu Ge-schäften und in die Welt, und so denkt auch Juvenal in seiner sechstenSatire. Ihr ästhetisches Geschwätz stößt zurück, wie ein stinkenderOdem; lieber ein einfaches, natürliches, nur halbschönes Landmädchen,als einen Engel, der Magister der sieben freien Künste werden könnte.Ich empfehle ihnen Boufflers Fabel ll,s rat bibllotüöoairs sie machteso viele Auszüge aus der Bibliothek zu Ratopolis, daß sie ihr imMagen liegen blieben, unverdaut.

Or SLV 62 vous es qn'il eir Lrr!va?

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In Zeiten, wo Körpcrstärke bei Männern der Geistesbildungnachsteht, muß auch die Schönheit der Geistes- und Herzensbildung

l Sehr gut gesagt! — r Den Strotze». — » Dte Ratte all Bibliothekar.

< Witz! ihr, was sie dabei gewann?

Sie starb daran.