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nachstehen, und auf dem Gegentheil zu bestehen wäre orientalischerDespotismus, der da fühlt, daß ein gescheites Weib das Joch nichtso geduldig trägt, als das ungebildete Hausthier. Sollen sie bloßLinsen und Erbsen, Gerste und Reis lesen? Zur Zeit der Herzogevon Bretagne ging es an, zu sagen: „Meine Frau weiß genug, wennsie mein Hemd von meinem Wams zu unterscheiden weiß;" aber inunsern Zeiten ist Bildung eine Schönheit weiter, ganz verschieden vonGelehrsamkeit, die dem Weibe so wenig zu Gesichte steht, als Bartund Hosen. Die Damen Du Deffand, Epinassc, Gcnlis, Staöl rc.sind erfreuliche Beweise unserer hohen Kultur, aber — sie heirathen?Gutgewählte Lektüre ist sicher besser, als das alte Singen, Beten undKlatschen, ich erlaube sogar, Gedichtchen drucken zu lassen; eine häus»liche Frau macht sich, wo möglich, Alles selbst — Kopfputz, Anzug,Garn, Küche — warum nicht auch Makulatur, die man, nebst Honorar,beim Haus- und Kinderwesen gut gebrauchen kann?

Der schmeichelhafteste Beweis für die Tüchtigkeit des Geschlechtsist wohl Ritter d'Eon de Beaumont; ganz männlich erzogen, wurdediese Dame Jurist, Offizier, Gesandter und Autor, Alles in einemausgezeichneten Grade. Ganz Europa stritt sich einst über ihr Geschlecht,die Britten wetteten, und sie hätte davon die größten Vortheile ziehenkönnen, wenn sie aus Ehrgefühl die Beweise nicht abgelehnt hätte.Ludwig XV. rief sie von London zurück, und da er sie in weiblicheKleider ztvang, rief sie: Xxrbs avvir stö loug-towxs oaxitains, äois-ze tinir par ötre oornottok ' Beim Ausbruch der Revolution bat sievergebens um eine Offizicrsstelle, ging wieder nach London und starbin Armuth; ihre Schriften sind gesammelt. Lange lachte Paris überden Spuk, den ein Spaßvogel sich mit einem Damencirkel machte;er erschien als Ritter d'Eon; die Damen paßten ab, als er auf denAbtritt ging, überfielen ihn uud fanden mit lautem Schrei, was sienicht finden wollten. Unsere deutsche Sprache spricht das Genie;denn es ist weder männlich noch weiblich, folglich auch keine Sache derGeburt.

Man kann Liebhaber eines Weibes sein, die ein Buch geschriebenhat; aber Ehemann ist man bester von solchen, die Suppen, Hemden,Strümpse oder Menschen liefern. Die Rabbinen fabelten, daß Adammit einem langen Schwänze erschaffen worden, da solcher aber nichtgutgestanden, derselbe wieder abgeschnitten und daraus das Weib ge-

e Muh ich zuletzt «och Fähnrich ^Weiberhanbe) «erden, nachdem ich so lange Kapitängewesen di»?