Der Materialismus im Alterthum.
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ts Darstellung zu bringen suchte, konnten schon tiefere Blicke in den Zu-
it, sammenhang des Menschenlebens mit dem Weltganzen gethan werden,
sr- Diesem rastlosen Geist, der sein grosses Werk mit einer Anrufung der
Allmutter Natur beschloss und sein Leben in der Beobachtung einesse Vulkans -endete, war der Einfluss der Natur auf das geistige
ns Leben des M.enschen ein fruchtbarer Gesichtspunkt der Betrach-
de tung und ein begeisternder Stachel der Forschung.
•r- Die exakten Wissenschaften hatten an einer glänzenden Be-in, reicherung und Vervollkommnung der Mathematik jenes Werkzeug
st. gewonnen, welches den Griechen, den Arabern und den germanisch-
an romanischen Völkern der Neuzeit Stufe um Stufe die grossartigsten
en praktischen und theoretischen Errungenschaften zuführte. Plato und
en Pythagoras hauchten ihren Schülern den Trieb mathematischen Sinnes
io- ein. Die Bücher Euklids bilden nach mehr als zweitausend Jahren
■en im Vaterlande Newtons noch die erste Grundlage des mathematischen
alt Unterrichts, und die uralte synthetische Methode feierte noch in den
ng „mathematischen Elementen der Naturphilosophie“ ihren letzten und
3e- grössten Triumph.
en. Die Astronomie leistete an der Hand feiner und verwickelter
um Hypothesen über die Bewegung der Himmelskörper ungleich mehr als
so jene uralten Beobachter der Gestirne, die Völker von Indien, Baby-
•te, lonien und Aegypten je zu erreichen vermocht hatten. Eine sehr
ich nahe zutreffende Berechnung des Planetenstandes, der Mond- und
Sonnenfinsternisse, genaue Verzeichnung und Gruppirung der Fixsternei;en bildet noch nicht die Grenze des Geleisteten. Selbst der Grundgedanke
nd des kopernikauischen Systems, die Versetzung der Sonne in den Mittel-
3e- punkt des Weltalls, findet sich bei Aristarch von Samos, dessen
ga- Ansicht Kopernikus sehr wahrscheinlich gekannt hat.
Be- In der Physik umfasst die Wissenschaft der Alten eine auf
uif, Experimente begründete Einsicht in die Grundlagen der Akustik, der
en, Optik, der Statik, der Lehre von den Gasen und Dämpfen. Von
.ar- den Untersuchungen der Pythagoreer über Höhe und Tiefe der
so Töne, bedingt durch die Massenverhältnisse der tönenden Körper,
isis bis zu den Experimenten des Ptolemäus über die Brechung des
neu Lichtes legte der Geist hellenischer Forschung einen weiten Weg
er- erfolgreichen Schaffens zurück. Die gewaltigen Bauwerke, Kriegs-
liss maschinell und Erdarbeiten der Körner beruhten auf einer wissen-
in schaftlichen Theorie und wurden mit exakter Anwendung derselben
zur so schnell und leicht als möglich ausgeführt, während die vielfach