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6. Nähert sich diese Bahn so viel als möglich der Gegend vonStargard , bis wohin eine Eisenbahn von Stettin schon gebautwird. Wird über kurz oder lang diese Eisenbahn von Stargard nach Posen verlängert, so kann dies mit einem kleinen Umweg überD. Krone geschehen, wo dann Stettin im ehrlichen Wettstreit denHandel mit einem sehr bedeutenden Theil Wcstprcußcus an sich zie-hen dürste, was nicht stattfinden würde, wenn die Eisenbahn die9!etze entlang gehen sollte.
7. Wird durch diese Bahn den strategischen Nebenforderungeninsofern am Besten entsprochen, als:
u) die directe Verbindung zwischen Ost- und Westpreußen mitSchlesien hergestellt ist,
l>) die militärischen Positionen an der Netze und Warthe, damit diesen Flüssen die Bahn auf einer Strecke von 20 Mei-len (in einer Distance von 3 bis ä Meilen) parallel läuft,angemessene Stützpunkte erhalten,
endlich
8. Ist das Terrain, auf welchem die Bahn geführt werdensoll, durchaus eben und flach, jedenfalls bietet es bei Weitem nichtso viel Schwierigkeiten dar, wie das in der Provinz Pommern. —Aus diesen Gründen halten wir die von uns vorgeschlagene Rich-tung dieser Bahn überhaupt für die angemessenste, außerdem auchfür die geeignetste, die widerstrebenden Interessen zwischen denostpreußischen Handelsstädten und Stettin und den verschiedenenProvinzen möglichst auszugleichen.
Bemerkungen über die fweekmässigste Richtung dergrossen östlichen Eisenbahn.
(Erster Artikel.)
Unter vorstehendem Titel befindet sich in der Beilage zur Vos-sische» Zeitung vom 7ten v. Mts. ein Artikel, welcher für dieseEisenbahn die Richtung von Frankfurt a. d. O. über Landsberg ,Deutsch Krone, Konitz nach Tirschau, woselbst die Bahn die Weich-