161
Grössenunterschiede. Nicht beträchtlich; derDurchmesser bewegt sieh zwischen 11 und 13 Mm.
Wohnort. Peuchte, schattige Orte, Wälder, Gebüsche,Hecken, Schluchten; unter todem Laube.
Verbreitung. Fr. umbrosa findet sich in den Alpenund in derem Vorlande (München), Warthausen in Württem-berg ; ferner im sächsischen Erzgebirge und auch auf derböhmischen Seite desselben (Tetschen ), im Jurazuge Bamberg,Begensburg; im Böhmer Wald. In der Oberlausitz und imIsergebirge (Reinh. j; in Thüringen; bei Bromberg (Krausse).
11. Frupfcicola villosa, Draparnaud.
Helix villosa, Drap. hist. 1805 p. 104 t. 7 fig. 18. — C. Pfeiffer, Naturg. III. p. 27t. 6 fig. 5-6.
— — Kossm. Icon. fig. 425. — Chemnitz ed. 2 Nr. 85 t. 16 fig. 6—7.
— pilosa, v. Alten, Syst. Abh. p. 46 t. 10 fig. 7.
Thier: von weisslicher Farbe.
Gehäuse: offen und weit genabelt, scheibenförmig nie-dergedrückt , mit langen zottigen, nicht sehr dicht stehen-den Haaren besetzt, glanzlos, von blassgelber Farbe; Gewinde
Fig. 92,
'V 1 / :J VN*
H. villosa.
sehr flach, kaum etwas erhoben; Umgänge 6, etwas gedrückt-rundlich, langsam zunehmend, doch der letzte fast doppeltso breit, als der vorletzte; Naht tief; Mündung eirund-mondförmig, breiter als hoch; Mundsaum scharf, erweitert,Ränder ziemlich genähert, mit einer dünnen, breiten,weissen Lippe belegt; Spindelrand sehr verlängert und um-geschlagen ; Nabel sehr tief, weit, perspektivisch.
Ciessin, Fauna. 11