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geschlagen, den Nabel etwas verdeckend; Nabel sehr eng,fast stichförmig.
Durchm. 17 mm., Höhe 13 mm.
Farben ab än de ru n gen. Manche Gehäuse entbehrender gelbrothen Färbung des Mundsaumes.
Wohnort. An feuchten Orten, unter Büschen.
Verbreitung. In Deutsehland am ganzen innerenTheile des Jahdebusens bei Eckwarden , Seefeld und Ellensen-damm. (Mitgetheilt von Herrn Kohlmann in Vegesack ).
Bemerkung. Die Art hat einen eigenthümlichenVerbreitungsbezirk; sie findet sieh nämlich in England (abernicht mehr in Irland ), in Belgien und Frankreich , demnördlichen Italien , ferner in Illyrien , Kärnthen und dereuropäischen Türkei . Ihr Vorkommen in Deutschland stehtziemlich isolirt, wenn sie nicht noch in Holland gefundenwerden sollte, was sehr wahrscheinlich scheint, da ich sieals Küstenschneeke betrachten möchte. — Sie unterscheidetsieh von Hel. carthusiana, Müller, durch ihre beträchtlichereGrösse, durch das spitze, mehr erhobene Gewinde und durchdie mehr durchscheinende, gelbliche Schale.
Fruticicola carthusiana Müller.
Helix carthusiana, Müller, verm. hist. II. 1774. p. 15 Nr. 214.
— — Chemnitz , ed. 2. Nr. 90 t. 16 fig. 21. 22.
— carthusianella, Drap. tabl. moll. p. 86. — hist. moll. p. 86.
p. 101 t. 6 fig. 31. 32.
— — Rossm. Jcon. fig. 366.
Anatomie: A. Schmidt, Stylomat. p. 33. t. 7. fig. 51.
hist. moll.
Fig. 96.
Thier: gross, vorne sehr abgerundet,gelblich, Vordertheil etwas röthlich ge-färbt; Kunzein sehr fein, enge stehend,braun punktirt; Hintertheil heller, stumpfzugespitzt.
Gehäuse : kugelig - niedergedrückt,fast platt, mattglänzend, durchsichtig,milchweiss; Gewinde sehr flach; Um-gänge 5 — 6, oben ziemlich flach, untensehr gewölbt, rasch zunehmend, derletzte sehr beträchtlich breiter als die übrigen, und fast dieHälfte des Gehäuses ausmachend, vor der Mündung sich
F. carthusiana.