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1, Vci}'. f U .S CO-labi(Xtü, Kreglinger, Verz. Binnenmoll. p. 126.
Hel. hybrida, Poiret, Coqu. ft uv. et terr. de la Dep. de l'Aisne p. 71.
Hel. Sauveuri, Oolbeau.
Gehäuse: mit braungefärbtem Mundsaume.
Fundorte. Zerstreut.
Wohnort. An Baumgärten, lichten Wäldern, anFlussufern, in Feldbüschen; im Grase unter todem Laube.
Verbreitung, lieber das ganze Gebiet verbreitet,gehört sie zu den gewöhnlichsten Arten, ist aber im SüdenDeutschlands häufiger, als im Norden. In den Alpensteigt sie höher als T. nemoralis und zwar so hoch als an-gebautes Land sich findet, ja bis in die Waldregion hinein.
Bemerkung. T. hortensis geht entsprechend ihremAufsteigen im Gebirge weiter nach Norden als T. nemoralisSie ist im südlichen Island , den Färöer - und Shettlands-inseln, im nördlichen Schottland , mittleren Schweden undNorwegen , ferner im südlichen Finnland , Ingermannlandund Liefland die einzige ihrer Gruppe. Dagegen ist sie inIrland , im südlichen Schottland , England, Dänemark , Süd-schweden, Deutschland und im grössten Theile von Frank reich mit T. nemoralis gemischt. Ihre Südgrenze erreichtsie am Kamme der Pyrenäen und Alpen , in welch’ letzte-rem Gebirge sie mit einer anderen verwandten Art, mit T.sylvatica, zusammenlebt. Während sie nach Westen dieMeeresküste erreicht, entfernt sich ihre Ostgrenze wenig vonden Grenzen des derzeitigen Deutschen Reiches, die ander-seits nur an einigen Punkten von der mehr Trockenheitliebenden T. austriaca erreicht wird. Nur Böhmen beher-bergt T. hortensis und austriaca.
2. Tachea nemoralis , Linn(t.
Helix nemoralis, Linne, Syst. nat. ed. X. p. 773 1758. ed. XU. p. 1247.
— — Müller, Verm. hist. II. p. 46 Nr. 246.
— — Chemnitz , IX. fig. 1196—98; — ed. II. Nr. 732 t. 118 fig. 1—16.
— Rossm. Icon. fig. 5. 298. 494.
— — C. Pfeiffer, Naturgesch. I. p. 27 t. 2 fig. 10—12 III. t. 2 u. 3. —
Sturm, Fauna VI. 2. Heft t. 6.
— — Kobelt, Nassau p. 123 t- 2 fig. 3. —
— mutäbilis, Hartmann, Neue Alpina. I. p. 242.
Anatomie: Lehmann, Stettin p. 110 t. 12 fig. 39. — A. Schmidt,Stylom. p. 19 t. 3 fig. 16. — Leydig, Hautdecke t. 15 fig. 41 u. t. 16fig. 43. —