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Farbenabänderungen. Die Grundfarbe des Ge-häuses ist viel beständiger als bei allen anderen Speeiesihrer Gruppe. Sie wechselt nur zwischen mehr gelblicherund weisslicher Färbung.
Bändervarietäten. Die Fünfzabl der Bänder,welche ihrer Lage nach denen der T. nemoralis entsprechen,ist die vorherrschende. Diese Bänderzahl ist weit constanterals bei den andern Speeies der Gruppe, so dass bänderloseGehäuse zu den Seltenheiten gehören. Dagegen tritt fürdie vorstehende Art eine andere Eigentümlichkeit auf,welche für die 2 vorhergehenden Arten zu den äusserstenSeltenheiten gehört. Das Auflösen der Bänder in Fleckenwird für T. sylvatica Regel. Volle Bänder sind selten, undebenso ist das Ausbleiben und noch mehr das Zusammen-flüssen derselben eine sehr ungewöhnliche Erscheinung.
Grössen unterschiede. Ziemlich beträchtlich. Moq.Tand. (hist. moll. de France) führt als Durchmesser derArt 18—25 mm. als deren Höhe 12—20 mm. auf. Mit demAufsteigen in den Alpen werden die Gehäuse kleiner. DieAutoren führen 2 mit geringen Formveränderungen verbun-dene Grössen-Varietäten auf.
Formvarietäten.
1. V f XT. ülpicöla , Moq. Tand. hist. p. 172 t. 13 fig. 13.
Gehäuse: kleiner, mehr kugelig, mehr gestreift undgefärbt.
2. Var. montana, studer, Fauna helv. in Coxe, Trav. Switz. III.
1789. p. 429 (von Studer, kurz. Verz.).
Gehäuse: kleiner, weniger kugelig, sehr stark ge-streift.
Wohnort. In feuchten Wäldern, an feuchten Fels-wänden , unter todem Laube, an Ufern der Bäche undFlüsse.
Verbreitung. Nur am Westrand der Rheinwaldun-gen in der Umgebung von Karlsruhe . Ausserdem am Rhein-fall bei Laufen.
Bemerkung. T. sylvatica hat einen nur sehr enge
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