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Fig. 50—52 zeigen sind seltner. Die Nüsschen (Fig. 4-4—46 vergrössert) sindklein, mit stets schmalem Flügel, der immer schmaler als das halbe Nüsschen.
ß kamtschatica (Tab. IX, fig. 37—4-3); foliis saepissime cordato-subrotundis v. ra-rius rotundato - ovatis, acutis, inaequaliter grosse dentatis, subfus eglandulosis; strobilissaepe longe pedunculalis et stibcylindricis, erectis v. nutantibus; strobilorum squamis obo-vato cuneatis, lobis elliptico oblongis subaequalibus v. intermedio longiore.
Gesehen aus Kamtschatka im Herbarium von Mertens und von den Aleutenim Herbarium der Kais. Academie der Wissenschaften.
Nach den Grundsätzen, nach denen man bis jetzt Arten in der Gattung Be-tula aufgestellt, würde dies eine ausgezeichnete neue Art sein. Nach unsererAnsicht bildet sie jedoch nur eine allerdings ausgezeichnete Form der B. hu-milis. Ausgezeichnet ist diese Abart durch ziemlich lang gestielte herzförmigrundliche spitze ungleich - grosszähnige Blätter, die unterhalb keine Drüsentragen, sowie durch die lang gestielten walzigen Zapfen. So scharf hingestellt,dürfte sie allerdings 'als eine ausgezeichnete neue Art erscheinen. Betrachtenwir sie und besonders diese Charaktere aber näher.
Bildet den uns vorliegenden Exemplaren nach zu schliessen, einen Strauchvon etwas höherm steifem Wüchse, dessen rigide sparsam verästelte Aeste undAestchen, dicht mit grossen Drüsen besetzt sind. Die Blätter werden von ei-nem langen (Tafel IX, Fig. 43 ein Aestchen in natürlicher Grosse) Stiel ge-tragen, der gemeiniglich solang als die halbe Blallfläche, oft aber auch ziem-lich kürzer als dieselbe. Längere Blattstiele kommen auch öfters bei denandern Formen der B. bumilis, wenn gleich nicht so constant vor. Die Blalt-fläche wird etwas über 1 Zoll lang und breit, ist fast immer deutlich spitz,am Grunde meist herzförmig oder seltner oval abgerundet und zeigt grosse un-gleiche Zahnung am Bande. Auf der untern Blattfläche sind keine Drüsen vor-handen, dagegen erhält sich die lose Behaarung auf den Nerven auf beidenBlattseiten ziemlich lange. Es ist also auch hier ein Uebergang von der rund-lich herzförmigen Gestalt zur rundlich - ovalen vorhanden und ausserdemkommt auch bei den andern Formen zuweilen ein herzförmiger Grund vor.Ebenso schwankend zeigen sich die andern Charaktere. Der schlanke Frucht-stiel, der zuweilen so lang oder länger als das halbe Fruchtzäpfchen, wird abersehr häufig auch bedeutend kürzer und selbst nicht länger wie bei den ge-wöhnlichen Formen, fm Herbarium der K. Akademie befinden sich Exempla-re, wo sich am gleichen Exemplare in dieser Beziehung die vollen Gegensätze
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