ist, welche sich nach denselben Gesetzen bewegt, wieein Fluss. Agassiz und Charpentiers Ansichten wurdenzwar von manchem Naturforscher getheilt, aber vonanderen eifrig bekämpft, so von L. v. Buch, Berzelius etc., welche auf die Uebertreibungen, Widersprüche undMissgriffe in vielen der aufgestellten Behauptungen hin-wiesen.
Die Hypothese von einer Eisbedeckung in der Aus-dehnung, wie Agassiz und Charpentier sie sich gedachthaben, verlor dadurch viel an Wahrscheinlichkeit,während dagegen bestimmte Centren für alle Gletschervon bedeutender Grösse und Erstreckung von verschie-denen Geologen nachgewiesen wurden, und zwar in derSchweiz , Grossbrittanien, Pyrenäen , Yogesen, Schwarz wald und Skandinavien . Lyell stellte 1835 in den„Philosophical Transactions “ zum ersten Male seineseither ununterbrochen weiter entwickelte „driftteory“auf, in welcher er darzulegen sucht, dass der Transportder Blöcke durch Eisberge und Treibeis geschehen war.Auf Grund von Beobachtungen in Neufundland , Lorenz strom , Fcuerland und Chili nahm Lyell und auch Dar win an, dass sowohl dieser Transport als die Schram-men (Furchen) in Nordamerika und Skandinavien zumgrössten Theil von durch Meeresströmungen in gewissenRichtungen geführten Eisbergen verursacht wurden. DieseHypothese suchten sie auch für den Transport vonBlöcken im Juragebirge geltend zu machen. In mehrerenAuflagen der „Prineiples of Geology“ hat Lyell auf