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I Die sintfluthsagen
allen lebenden wesen, von allen geschöpfen sollst du je zweivon allen mit liineinnehmen in das schiff, um sie bei dir amleben zu erhalten, je ein männchen und ein Weibchen soll es
20 sein. Von den vögeln je nach ihrer art, von den zahmenthieren je nach ihrer art, von allen reptilien je nach ihrer artsollen immer zwei zu dir in das schiff eingehen, damit sie
21 am leben bleiben. Du aber beschaffe dir vorrath von allem,was man essen kann, und speichere ihn bei dir auf, dass er
22 dir und ihnen zur nahrung diene. Da that Noch ganz wieihn Elohim geheissen hatte, so that er.
VII 11 Im sechshundertsten lebensjahre Noch’s, im zweiten monat, am
siebzehnten tag des monats, an diesem tage brachen überalldie sprudel des Oceans durch und thaten sich auf die gitter
13 am himmel. An eben diesem tage giengen Noch und Schein,Cham und .Tephet, die söhne Noch’s, und das weib Noch’s undseine drei Schwiegertöchter mit ihnen in das schiff, sie und
u alle wilden thiere nach ihrer art und alle zahmen thiere nachihrer art und alle reptilien, die auf der erde kriechen, nachihrer art und alle vögel nach ihrer art, samt und sonders, klein
15 und gross; die giengen hinein zu Noch in das schiff, je zwei
io von allen geschöpfen, die lebendigen ödem in sich hatten; undwas eingieng, das war je ein männchen und ein Weibchen von
18 allen geschöpfen, wie Elohim ihn geheissen hatte. Und die ge-wisser nahmen zu und stiegen hoch empor über die erde; da
19 fuhr das schiff dahin auf der Wasserfläche. Und die gewässerstiegen überaus hoch über die erde empor, so dass alle die hohen
20 gebirge aller orten unter dem himmel überschwemmt wurden.Fünfzehn eilen hoch stieg das wasser darüber empor, so dass die
21 gebirge überschwemmt waren. Da kamen um alle geschöpfe, diesich auf der erde regten, an vögeln und zahmen und wilden thie-ren, und alles gewürm das auf erden kroch, samt allen menschen.
24 Und die gewässer nahmen zu auf der erde hundertfünfzig tage
VIII l lang. Endlich in rücksicht auf Noch und alle die wilden und
die zahmen thiere, die bei ihm in dem schiff waren, liessElohim wind über die erde wehen, so dass die gewässer fielen.
2 Da schlossen sich die Strudel des Oceans und die gitter am
3 himmel. Und die gewässer nahmen ab nach verlauf von hundert-
4 fünfzig tagen. Da sass das schiff am siebzehnten tag des
5 siebenten monats auf einem der berggipfel von Ararat auf. Unddie gewässer nahmen immer weiter ab bis zum zehnten monat;am ersten des zehnten monats wurden die gipfel der berge
13 sichtbar. Und im sechshundertsten jahre (Noch’s), am erstentage des ersten monats, da waren die gewässer auf der erde
14 versiegt. Und am siebenundzwanzigsten tage des zweiten