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V Fisch
VI 2 VII 7. 11 X 5. An dessen stelle treten zuweilenandere trinkgefässe wie III 10 die oinoclioe, IV 5. 6ein einhenkliges topfartiges gefäss; häufig ist auf dentheilmiinzen der kantharos für sich als Stempel ver-wendet worden (Beschr. d. Berl. ant. münzen III 1s. 291 ff. n. 440—475)
Weintraube, dreigliederig gebildet VII 3 XII 13ähre VII 10f üllhorn VIII 2 IX 9
combiniert links füllhorn, rechts kantharos X 3.
Mehrdeutige attribute sindkranz III 13 VII 6Ölzweig VII 2
Nike in der r. VII 5 VIII 2 IX 10Spinnrocken in der 1. VI 2—5. 10 VII 11 —13.
Von diesen letzten attributen sind die drei erstgenann-ten offenbar nicht aus cultusvorstellungen übernommen, son-dern in bezug auf preisspiele dem heros der stadt in diehand gegeben. Dagegen wird man dem Spinnrocken 1 nichtumhin können eine tiefere bedeutung beizumessen. Es wardie folge jenes unwillkürlichen Spieles der spräche, das manVolksetymologie nennt, dass der wortstamm pXaKcer-, der zurbezeichnung einer lichtgottheit verwendet wurde und einerleiist mit dem in ’HXeKTpa ’HXeKTwp ’HXeKTpuuiv verwendeten,mit ijXaKäfr] 'rocken’ lautlich zusammenfiel und darum dergoldene rocken’ zu einem attribut von lichtgöttern wurde;entscheidend ist für diesen schon früher 2 beobachteten Zu-sammenhang der Zeüq ’HXaKaxaio? in Thessalien.
1 Auf Tarentinischen kleinsilbermünzen kommt der rocken auchfür sich als Stempel der kehrseite vor, s. Beschreibung der Berl. ant.münzen in 1 s. 290 n. 431—7.
2 Rhein , mus. 23, 343 anm. 82. Vgl. Steph. Byz. p. 299, 3 ’HXa-kcitciTov : öpo? ÖeöcraXia?, öirou Kai Aiö? ’HXaKaxaiou iepöv. Das alteschnitzbild der Athena Polias zu Erythrai sass auf einem throne, Kaif|\aK(ÜTtiv iv tKaripa twv xtipwv txei Kai ini Tri? KeqpaXrj? ttöXov(Pausan. vil 5, 9).