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Beiträge zur Kenntniß der Württembergischen Landwirthschaft / Unter Mitwirkung mehrerer vaterländischer Landwirthe verfaßt von Karl Göriz
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würde sich ein etwaiger Mehraufwand wohl schon durchdie reichen Ernten bezahlt machen, die ein aufgebrochenerLuzernacker einige Jahre nach einander ohne Düngunggewährt.

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Die dritte Art erhält in der Regel ebenfallsDüngung und ist oft unter Beihülfe der natürlichenFeuchtigkeit, die sie hat, in Menge und Güte desErtrags sehr lohnend; nur werden zuweilen kräftigtAnstalten zu Entfernung überflüssiger, stockender Nässtvermißt. Wir zweifeln nicht daran, daß es eindas Ganze verdienstliches und auch für den sachver-ständigen Unternehmer pekuniär lohnendes Geschästwäre, manche sumpfige oder übermäßig feuchte Wir-senfläche aufzukaufen, trocken zu legen und dann wie-der zu veräußern. Allerdings erfordert dieses aberKenntnisse und eine Umsicht, welche nicht Jeder, derden Pflug zu führen weiß, besitzt.

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Die vierte Art endlich verdient die meiste Allstmerksamkeit, indem eine gut angelegte Wässer wiesebeinahe alle anderen Grundstücke an Reinertrag ZN übertreffen vermag.

Die Ausführung der Wässerungsanlagen läßt groß-tentheils noch vieles zu wünschen übrig. Eigentlichkunstgerecht, wie im Siegeu'schen, in den Vogesen ,der Lombardei , ist sie in Württemberg nur ausnahms-weise. Es ist zwar großer Fleiß unverkennbar, alleineine ziemlich rohe Ausführung und große Wafferver-schwendung nicht zu läugnen. Am vollständigsten or-ganisirt sind die Wässerungen in den nördlichen