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Halmfrüchten, sonder» auch aus zweierlei Halmfrüchte»unter einander bestehend, bilden einen Gegenstand, derbeachtenswerth ist, weil in Württemberg sehr oft undsehr manchfaltig gemengt wird. Denn mau säet:
Dinkel mit Roggen im Hohenlohischen, auf demAalbuch und Welzheimer Wald , eben so im Ellwa»g>-scheu unter dem Namen „Gemischtes;" — Dinkelmit Einkorn bei Plochingen, Köngen , Neckartenz-lingen, Göppingen, Kirchhcim unter Teck, Aalen ;Winterweizen mit Roggen bei Ellwangen gcge»die Bayerische Grenze hin; sie werden, als nicht trenn-bar, gemeinschaftlich zu Brod gemahlen; — Gerstemit Hafer zwischen Göppingen und Kirchheim unterTeck; — Gerste mit Sommerroggen im OberaintWangen und im Ellwangischen; —- Gerste mit Lin-sen sehr häufig in Oberschwaben , bei Tuttlinge»,Rottweil , zur Mästung, zum Hausbrod, sogar auf dc»Markt; dieselbe Mischung findet man wieder in Her-brechtingen, Oberamts Heidcnheim; — Gerste mitAckerbohnen im Oberamt Spaichingen; — Hafermit Ackerbohnen in den Oberämtern Sulz, Her-renberg und Abklingen; — Hafer mit Wicke»sehr häufig fast durchs ganze Land, seltener Gerstemit Wicken. Die Mengung ist zuweilen eine drei-fache, wie bei Rottweil , wo man zu Gerste und Lin-sen auch noch Ackerbohnen fügt.
Die auffallendste Mischung ist gewiß die, daß ina»gemeinschaftlich mit dem Roggen im Monat Sep-tember Linsen aussäet, um sie mit jenem im künf-tigen Jahr abzubringen und zu Brod zu verwenden,und zwar geschieht dieß sowohl auf den zum Oberaint