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vereinfachen und wohlfeiler bestreiken, man lernt ihrenEinfluß auf die Reinigung und Vertiefung des Bodens,ihren Werth zur Fütterung und in Folge dessen Z»Vergrößerung des Viehstandes und zur Düngcrverineh-rung, ihre Anwendbarkeit zu Darstellung technischerProdukte immer mehr schätzen, und weiß immer allge-meiner an die Stelle ihrer Aufbewahrung in Kellerndie treffliche Aufbewahrung im Freien, theils in Gru-ben, theils in wohlbedeckten Haufen über der Erde zusetzen, wodurch ein ausgedehnterer Anbau allein zu-lässig ist. Zwar gibt es Landestheile, in denen manschon von Alters her die Wurzeln in Gruben auf demFelde unterbrachte, z. B. im Jartthal bei Möckmühl die Nunkeln, in andern Gegenden hat man aber die-ses Verfahren erst neuerdings angenommen, wie imZabergäu.
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Am wichtigsten sind für Württemberg die Kartof-feln, Erdbirnen, Erdapfel genannt. Sie sind dasHauptnahrungsmittel von mehr als hunderttausend derarbeitsamsten und genügsamsten Einwohner des Landes;auf ihren Ertrag gründet manche Familie ihre Eri- 'stenz, — allerdings eine gewagte Sache, — allein bisfetzt haben die Besorgnisse und Warnungen derjenige»,welche von einer Mißernte dieses Gewächses die schreck-lichsten Folgen für solche starkbevölkerte Gegenden er-warteten, in Württemberg glücklicherweise kein Beispielfür sich. Die Verträglichkeit mit fast allen klimatische»Verhältnissen und fast allen Bodenarten erhöht dieSicherheit des Totalertrags von diesem Gewächs; den»wenn eö auch in einem Distrikte einen partiellen Rückschlag