III
in südlichen Gegenden Deutschlands in einiger Ausdehnunggebaut wird, kommen auch in Württemberg auöschließ-lich in den milderen Gegenden und Vagen vor. InDberschwaben sind sie im Argen- und Thcuringerthalesehr häufig, bald allein, bald als Zwischenfrucht aufKartoffelackern. Seltener, doch zuweilen trifft man sieebenfalls auf Aeckcru bei Laufen am Neckar und Heil-bronn . Manche weitere Versuche, sie auch anderwärtsauf dem Felde zu erziehen, wie in Feuerbach , sollen"icht ganz gelungen sepn; dagegen trifft man sie beiWeil im Dorf, Fcucrbach, Cannstadt rc. in großerMenge an den Mauerrändcrn der Weinberge in derArt gepflanzt, daß sie über die Mauern herabhängen.Man gebraucht sie zur Fütterung für Rindvieh, mehr"och für Schweine.
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Die Gewcrbspflanzen oder, wie man sie häusiger nennt, die Handelsgewächsc theilen wir in:
1) Oelpflanzen,
2) Gespinstpflanzen,
3) Farbepflanzen,
4) Gewürz- und Arzneipflanzen,
5) Fabrikpflanzen.
Da es sich bei ihnen so viel um die Verkaufspreisehandelt, um ihre Wichtigkeit und Einträglichkeit füreinen Bezirk ins Licht zu stellen, 'so werden wir inErmangelung von zuverlässigen Nachrichten aus demganzen Land jedesmal, wo eS möglich ist, die Preiseanführen, welche man in Hohenheim seit einer Reihevon Jahren dafür erlöst hat.