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Private» errichtet worden ist. Nur wer auf den Bauund die spätere Verarbeitung des Flachses sein beson-deres Augenmerk gerichtet hat, kann ermessen, wievielfältig die Schwierigkeiten sind, welche beseitigtwerden müssen, um diesen Zweig von dem gewöhn-lichen Zustande auf denjenigen ;u erheben, welchererfordert wird, um auf dem Weltmarkt konkurriren zukönnen; ohne solche Anstrengung geht sonst diese ganzeKultur zu Grunde. Betrachtet man nur einen einzigenkleinen Theil derselben, die Auswahl des Samens,sv beweist die Erfahrung, daß der nach der gewöhn-lichen Weise im Lande erzogene bloß gemeines, wenigeinträgliches Erzeugniß liefert, daß die Erfrischung desSamens aus Nheinbayern oder aus dem Breisgau oder aus Tyrol, welche sehr üblich ist, bereits ein Fort-schritt, der Bezug von ächtem Nigaer Lein ein nochgrößerer Fortschritt ist, daß aber die erstmalige Saatdes Rigaers noch keinen so prciswürdigen Flachs gibt,als die zweite Saat (die bereits im Lande gewonnenwurde), daß die Qualität des Samens dann wiedervon Jahr zu Jahr abnimmt und man also unabänder-lich wieder auf Original-Nigaer zurückkommen muß, undso fort. In gleicher Art ließen sich noch zwanzig an-dere feine Theile dieser Kultur aufführen.
Bis jetzt rechnet man, daß die jährliche Einfuhrin Württemberg beträgt: für Leinsamen 30,000 st.
^ür Flachs . 50,000 „
sür flächsenes Garn und Zwirn . . . 55,000 „kür rohe und gebleichte Leinwand . . 200,000 „
Zusammen 335,000 fl.