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etwas von den blutigen Spielen der Kämpfe sehen wollte.Die letzte Ausbildung gewann man auf den Schlacht-feldern selbst. Aber seit der Reform hing das Schwertan der Wand, wo es rostete, und aller Sinn war derReligion, dem Ackerbau, der Litteratur, den Werkendes Friedens zugewendet^).
II. Die katholischen Kantone boten einen sehr ver-schiedenen Anblick dar. Noch immer beschäftigte sie vor-zugsweise der fremde Kriegsdienst^), ja in erhöhetemMaße, seit die Reform das Feld der Werbung verengertharte, und die Abgeordneten des Königs von Frankreich sich das, wofür sie sich früher an die ganze Schweiz ge-wendet, von einigen wenigen Ständen verschaffen mußten.Ihre Intriguen blieben nicht ohne Erfolg. Wir habenerzählt, wie im Jahre 1536 die kriegerische Jugendunter die Fahnen Franz I. ") eilte, ohne daß weder Guts-besitzer noch Handwerker ihre Leute zurück halten konnten.Es hatten die weisesten Magistratspersonen nichts gegeneine Gewalt ausgerichtet, vor welcher die ihrige zurücktreten mußte. Kaum hatten Bern und Zürich ihr Volkzu Haufe behalten können. Die Väter des Vaterlandesdrückten in der Tagfatzung ihre Entrüstung und ihrenSchmerz aus: es waren in die Luft gesprochene Worte.
71) Von Rodt. Geschichte des Bernischen Kriegswesens. Milit.Archive. — Grüner, versch. Manuser.
72) Die Eidgenossen brauchen einen Abssuß für überssüssiges Blut,meinte der Landammann Reding.
73) Die Hauptleute hatten geschworen, dem König gegen Jedermannzu dienen, so lange der Krieg dauern würde, und ihm zu ge-horchen wie eigene Diener. Verkommniß der Hauptleute. —Balthasar, Chr. Luzern. Mscrp., S. 262. — Zellweger, Geschichtevon Appenzell , II. S. 283. — Stadlin, Geschichte von Zug.—Keßler 463.