Schlussbemerkungen.
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seiner ursprünglichen Natur sehr genäherten Zustande endlich bis zur Ober-fläche eniporarbeitete, mag gcognostisch betrachtet immerhin als das jüngereerscheinen, von dem geologischen Standpunkte wird es uns doch immerdas primäre bleiben müssen.
Vergleichen wir hier die mittleren Werthe des specifischen Gewichts undder Kieselerde, wie sie sich uns für die verschiedenen krystallinischen Gliederder vulkanischen, durch Feldspath charaklerisirlen Reihe entwickelt haben:
Trachylporphyr
= 2,5783
= 60,46
Proc.
Trachyt
= 2,6821
= 65,85
))
Domit
= 2,6334
= 65,50
))
* Phonolith
= 2,5770
= 57,66
))
Andesit
= ' 2,7032
= 64,45
»
* Glasiger Andesit.
' ; = 2,5851
— 66,55
))
Trachy-Dolcrit
= 2,7812
= 57,66
»
Dolerit
= 2,8613
= 53,00
)>
so zeigt sich, dass von Seiten des Kieselerdegehaltcs Trachylporphyr mit dem.Albit, Trachyt und Andesit mit dem Orthoklas und Dolerit genau mit demLabrador correspondiren, während der Trachy-Dolcrit zwischen den so ebengenannten Gesteinen eben so in der Mitte steht, wie Andcsin und Oligoklas,welche, wie wir gesehen haben, wahrscheinlich einen wesentlichen Antheil ander Zusammensetzung jener Zwischenglieder nehmen, einen Uebergang bildenvom Kali-Albit zum Labrador. Nicht minder bestimmt erscheinen die Diffe-renzen des specifischen Gewichts als charakteristische trennende Merkmale denender Kieselerde im umgekehrten Verhältnis zur Seite. Anomalien, wie derPhonolith und der glasige Andesit sie darbieten, deuten theils auf einen wesent-lich veränderten physikalischen Zustandes, den die ursprüngliche Fclsart beiihrer Umwandlung durch den sich erneuernden Hergang ihrer Schmelzungerlitten hat, theils auf eine damit verbundene chemische Abänderung, wieder Phonolith durch die Verwandlung eines Feldspathantheils in Zeolith siewahrnehmen lässt.
Immer aber wird die Beachtung des specifischen Gewichts und der Kiesel-erdemenge in Verbindung mit der mineralogischen Betrachtung bei Prüfung dervulkanischen Gebilde sehr bestimmt die richtige Stellung andeuten, welche einerfraglichen Felsart in der systematischen Reihenfolge des Ganzen zukömmt, sowie sie auch einen sicheren Schluss auf die in dem .Gemenge enthaltenen Feld-spathgattungen zulässt.